reinhardt und kristine ris treffen auf genau zwei menschen, als sie an einem sonntag im wald spazieren gehen: zuerst auf einen mann, der hans christian andersen ähnelt, kurze zeit später auf ein totes kind. einen jungen, der nur knapp acht jahre alt werden durfte. gibt es eine verbindung zwischen den beiden?
es war das erste buch einer norwegischen autorin, das ich gelesen habe. seit langem habe ich knapp zweihundertfünfzig seiten wieder mal in einer woche geschafft, und das obwohl die geschichte mit ihrer mixtur aus menschlichen abgründen, zwischenmenschlichen spannungen, altbekannten vorurteilen und ungewöhnlichen dialogen nicht unbedingt fesselnd geschrieben ist. aber sehr flüssig und neugierig machend und auch ohne knalleffekte mit einem überraschenden ende.
empfehlenswert!!!
ich.
deshalb gibt es seit einiger zeit zweierlei milchsorten in meinem haushalt. normale für die kids, laktosefreie für mich. im kaffee ist das zeug wirklich ok. milchreis und grießbrei lassen sich damit bestimmt auch gut kochen. aber nachdem ich neulich feststellen durfte, dass kartoffelbrei durch die in glukose und galaktose aufgespaltene laktose wahrlich kein genuss mehr, aber wenigstens noch essbar ist, habe ich heute die käsesauce bereitwillig durchs spülbecken entsorgt.
und dann noch mal welche gemacht.
mit bauchwehmilch.
(käse vertrage ich übrigens wesentlich besser als sein ausgangsprodukt.)
am ersten samstag des monats bin ich des nachts immer auf achse , denn dann veranstaltet meine haus- und hofdiskothek eine phänomenal gute party für menschen der altersklasse teenager spätlese. und weil das kleine herz mein treuester fan ist, darf es mich natürlich begleiten.
1. gestern habe ich gelernt gemerkt, dass es mir immer weniger ausmacht, alleine durch die nacht zu streunen.
2. ich habe keinen ort, wo sich freunde und die familie treffen. dazu wohne ich viel zu weit von der familie weg.
3. in all diesen jahren nach meiner flucht aus dem mütterlichen nest bin ich zwar sehr selbständig, aber kein bisschen erwachsen geworden.
4. neunundvierzig zentimeter kurz und zweitausendachthundertfünfzig gramm leicht war ich, als ich angekommen bin.
5. die wahrheit ist, dass die zeit nicht alle wunden heilt.
6. mein ertrinken in seinen meerwasserblauen augen, das habe ich von dem tag am deutlichsten in erinnerung.
7. was das wochenende angeht, heute abend freue ich mich auf einen cineastischen ausflug ins wunderland, morgen habe ich die teilnahme an der allmonatlichen UHU-party geplant und sonntag möchte ich muss ich mich vom wochen(end)stress erholen!
via scrap-impulse
have a good weekend
regen, der spätabends in schnee übergeht und anschließend eine sternenklare nacht. das lässt das herz eines jeden autofahrers mit freiluftgarage frühmorgens vor freude höher schlagen.
ich finde Ihren gedankenansatz, bei der deutschen post durch das massenhafte versenden Ihrer “Forderung aus Dienstleistungsvertrag …” arbeitsplätze zu erhalten oder gar neue zu schaffen durchaus löblich, jedoch bitte ich Sie zu bedenken, dass papier ein rohstoff ist, der über den wertstoffkreislauf zurückgeführt werden soll, damit erneut papier daraus entstehen kann. genau das werden die meisten menschen, die post von Ihnen erhalten, mit selbiger aber nicht tun. sie werden diese - so wie ich - liebevoll abheften und als erinnerung aufbewahren. sie werden hoffentlich auch so schlau sein wie ich, und keinen cent für einen gar nicht zustande gekommenen vertrag bezahlen. am ende hat also niemand etwas davon, denn Sie bekommen kein geld, Ihr zwielichtiger auftraggeber bekommt kein geld, und ich gehe erst recht leer aus, denn die vielen briefe können nicht mal zu etwas aufbereitet werden, womit sie einen sinnvollen zweck erfüllen würden: toilettenpapier, dreilagig, mit blauen blümchen drauf.
mein sohn ist übrigens dreizehn jahre jung. falls Sie ihn also nochmals kontaktieren möchten, dürfen Sie auf die förmlich anrede “Sehr geehrter Herr B.” gern verzichten.
hochachtungsvoll
frau emily
samstag: am vormittag den großeinkauf erledigt, mittags auf ausdrücklichen wunsch der kids pfannkuchen gemacht und dann den rest des tages unfreiwillig in der horizontalen verbracht. der kalt-warm-wetterwechsel brachte meinen kreislauf zum erliegen.
sonntag: in der hütte aufgeräumt, leckeren zitronenkuchen gebacken, weniger leckere cranberrymuffins gebacken (auf wessen kappe geht eigentlich dieses beschissene rezept?), mit einem teil der clique sehr gemütlich zusammen gehockt und geplaudert und gelacht. der warm-kalt-wetterwechsel war kein problem.
montag: der tag war heavy [punkt]
und dies: ich koche derzeit fast jeden abend für den nächsten tag. nur für mich, denn die kids essen in der schule. heute habe ich eine reis-gemüse-pfanne gemacht und dazu eine portion leberkäs-champignon-geschnetzeltes aus dem gefrierer geholt, die von letzter woche übrig war. beim kochen vom reis ganz wichtig: das wasser nicht nur mit salz würzen, sondern auch ein lorbeerblatt und ein paar pimentkörner reinwerfen. das gibt einen sehr feinen geschmack.
und das: etwas kopfzerbrechen bereitet mir das projekt 52, nicht nur weil diese woche mit auf achse! ein sehr schwieriges thema gezogen wurde. ich bin gerade im zwiespalt, ob es bei den fotos in erster linie um das jeweilige thema gehen oder ob figur/gegenstand den mittelpunkt darstellen soll …
es ist unbeschreiblich schmerzhaft, wenn man im warteraum der tierarztpraxis sitzt mit menschen, deren hund ein bisschen hinkt oder die ihre kahlgeschorene und von der narkose noch leicht benommene katze abholen und weiß, dass man selber zwei leblose körper mit nach hause nehmen wird.
schlaft gut, yoshiko und mitsuko.
1. saure gurken kann frau auch mit begeisterung essen, wenn sie nicht schwanger ist.
2. obwohl ich sie mir sonst öfter angeschaut habe, hatte ich diesmal überhaupt kein interesse für die olympischen spiele.
3. der schnee an den straßenrändern sieht furchtbar schmutzig aus.
4. ein exzessiver frühjahrsputz ist dringend nötig in meinem haus.
5. es ist 16.45 uhr, das bedeutet zumindest heute nichts gutes.
6. die nadel im heuhaufen ist schwer zu finden .
7. was das wochenende angeht, heute abend freue ich mich auf das telefonat mit einer freundin, morgen habe ich noch nichts außergewöhnliches geplant und sonntag möchte ich cranberrymuffins und zitronenkuchen backen und mit der clique kaffeeklatschen!
via scrap-impulse
schönes wochenende allerseits!!!
am siebten februar wurde emilys welt vier jahre alt …
niemand hat dran gedacht, inklusive meiner wenigkeit. also gehen wir jetzt alle mal in die ecke zum kuscheln schämen.