das bisschen haushalt …

… macht sich dummerweise nicht von allein. und es gibt dabei auch ein paar dinge, die ich nicht besonders gern mache. irgendwann lassen sie sich aber nicht mehr aufschieben. so waren heute ölwechsel und putzen der friteuse angesagt. der konstrukteur scheint bei der entwicklung an alles gedacht zu haben, nur nicht daran, dass dieses eigentlich sehr beliebte haushaltsgerät gelegentlich gereinigt werden muss. korb und ölbehälter sind kein thema, da bin ich immer blitzschnell fertig. aber es ist praktisch nicht möglich, in alle löcher, ritzen und sonstige vertiefungen des gehäuses zu gelangen, um die dort vorhandenen verschmutzungen restlos zu entfernen. ganz schlimm ist beispielsweise die stelle zum eingehängen des korbes. mir ist kein putzgerät - schwamm, bürste usw. - bekannt, das dort erfolgreich zum einsatz kommen könnte. ich plage mich jedesmal ab und opfere mindestens einen fingernagel, aber ich bekomme nicht alles weg. am ende bringt mich eine mixtur aus frustration, resignation und wut fast dazu, die friteuse mit voller wucht auf den boden zu werfen. dabei würde sie wahrscheinlich in viele einzelteile auseinanderfallen und ich könnte sie endlich richtig reinigen, auch an den bis dahin nicht zugänglichen stellen. ob sie nach so einer agressiven handlung allerdings noch willens ist, ihren dienst als friteuse zu verrichten …

Geschrieben von emily am 27. Mai 2006 | Abgelegt unter gelebt |

5 Kommentare zu “das bisschen haushalt …”

  1. The Renitenzam 28. Mai 2006 um 18:10 Link zum Kommentar

    Elektrische Küchengeräte und ihre (Reinigungs)Funktionalität: Ja, ich kenne das ;-) Bei vielen Geräten könnte man vermutlich besser ein Schild “Sieht gut aus” anbringen - aber nicht mehr und nicht weniger.

    Anstatt eine Krümmung eines Auffangbehälters mit 2 Kubikzentimetern Kunststoff auszufüllen, um somit die Reinigung dieses wesentlich zu vereinfachen, sparen wir uns lieber reich. Tja, so ein paar Polymere kosten glatt 0,10 EUR und das geht gleich gar nicht … ;-)

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Produkt, welches wirklich durchdacht ist, und dazu gehört natürlich bei Küchengeräten auch der Aspekt Reinigung, hält sich sehr viel länger auf dem Markt, als die Saftpresse für 9,90 EUR, die aber nicht zum Auspressen von Früchten geeignet ist (das Plastikgetriebe kommt nur mit 0,001 N Drehmoment daher).

  2. emilyam 28. Mai 2006 um 18:53 Link zum Kommentar

    schön, dass du das auch so siehst. ich hatte schon befürchtet, als einzige so zu denken oder - noch schlimmer - mich vielleicht einfach nur dämlich anzustellen.

  3. limoneam 29. Mai 2006 um 18:16 Link zum Kommentar

    aus ähnlichen gründen habe ich mich mal von einer saftpresse getrennt und kann auf eine friteuse gut verzichten. ;-)

  4. emilyam 29. Mai 2006 um 20:01 Link zum Kommentar

    auf die friteuse verzichten mag ich eben nicht. gelegentlich eine portion pommes für die kinder, dafür ist sie schon toll. und man kann super leckere chips darin machen ;-)

  5. Fritteuseam 6. September 2007 um 15:12 Link zum Kommentar

    Ich mag auch nicht mehr auf meine Fritteuse verzichten. Ist ein super Haushaltshelfer. Wenn es mal schnell gehen muß, einfach Fritten, Kroketten, Fischtäbchen, etc. rein und nach spätestens 5 Minuten fertig. So schnell und so einfach, einfach prima !!!

    Gruß Peter

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