und zwar zwetschgendatschi, ein ganzes backblech voll.
man nehme für den teig
- 300 g mehl
- 150 g zucker
- 160 g quark
- je 6 esslöffel öl und milch und
- 1 päckchen backpulver
kneten Sie das zeug bitte zu einem schönen teig, den Sie dann ausrollen. für alle, die dabei keinen nervenzusammenbruch oder wutanfall erleiden wollen, ein kleiner tipp: versuchen Sie das gar nicht erst auf einer bemehlten arbeitsfläche. der teig ist sehr widerspenstig und zieht sich sofort in seine ursprüngliche größe plus maximal ein paar millimeter zusammen. rollen Sie ihn also am besten gleich auf dem gefetteten blech aus. fertig? dann kommen jetzt die früchte drauf. Sie können sie in gleichmäßigen reihen oder mustern oder einfach irgendwie anordnen. da sind Ihrer fantasie und kreativität keine grenzen gesetzt. sehr lecker wird der kuchen, wenn Sie auch noch zimtzucker und mandelsplitter darauf verteilen. zum schluss vermischen Sie bitte
- 200 g mehl
- 100 g zucker und
- 100 g butter
zu einer krümelig-süßen masse und streuseln sie oben drüber. das blech gehört bei etwa 175 grad für (über den daumen gepeilt) eine dreiviertel stunde in den backofen. rausnehmen, ein paar minuten abkühlen lassen, zerstückeln und genießen.
guten appetit.
Nervenzusammenbruch? Wutanfall? Versteckte Kamera bei mir in der Küche?
Ich habe so einen Teig auch schonmal im Mülleimer entsorgt, weil ich mir sonst wahrscheinlich den Kopf an der Wand aufgeschlagen hätte…
Nein, solche Teige sind nichts für mich, so gern ich auch Pflaumenkuchen esse.
als ich den teig vor einigen jahren das erste mal ausprobierte, war ich auch am verzweifeln. ich dachte schon, dass ich zu dämlich zum kuchen backen bin. auf die lösung des problems kam ich eher zufällig, weil der küchentisch mit den backutensilien vollgestellt war und ich keine lust zum wegräumen hatte. also rollte ich den teig direkt auf dem blech aus. probieren Sie das mal aus, Sie werden begeistert sein.
Ich gebe ja zu, Ihr Rezept klingt sehr verlockend, und eigentlich wollte ich in den nächsten Tagen eh Pflaumenkuchen backen (das ist bei mir die große Ausnahme von der Kuchen-Unlust).
Am besten delegiere ich das Ausrollen einfach und übernehme nur das Belegen… Ich erstatte dann Bericht und beschwere mich im Ernstfall, wenn ich doch wieder verzweifelt bin…
Sehr nette Idee, die Beschriftung “geküchelt” auf dieser neuen Schublade… Bin gespannt, was da noch so kommt. Ich schwöre bei Zwetschgen übrigens auf einen Hefeteig… Aber da muss man ein wenig Zeit haben… das geht nur am Wochenende… PS: Morgen bitte Foto des “Werkes” - wenn probieren schon nicht geht….
“gekocht und gebacken” war mir zu lang
hefeteig, genau der endet bei mir mit einem wutanfall. es spielt keine rolle, ob frische hefe oder aus der tüte, ob von hand geknetet oder mit knetkaken. ich habe mir extra diese ach-so-tolle schüssel von tupperware gekauft. ich stelle das zeug zugedeckt auf die heizung oder in den ganz leicht angewärmten backofen. ich rede dem teig gut zu. aber das hilft alles nichts, der teig geht nicht auf. deshalb gibt es bei mir immer den “falschen hefeteig”.