jetzt dauert es nicht mehr lange bis weihnachten. und ich stelle mir wieder mal die frage, was ich an heiligabend und an den feiertagen kochen soll. früher war das kein thema. da ließ ich mich von meiner mutter bewirten. auch danach brauchte ich mir darüber keine gedanken machen. als angestellte in einem hotel musste ich weihnachten arbeiten, jedes jahr. gegessen habe ich, worauf ich appetit hatte. ich brauchte mich nur bedienen oder einem der köche sagen, wonach meine geschmacksnerven verlangen. himmlische zeiten waren das damals. aber jetzt bin ich selber verantwortlich dafür, dass etwas essbares auf den tisch kommt. mit den kindern ist das nicht immer so einfach. natürlich könnte es das geben, was beide gerne essen. nudeln mit tomatensoße, fischstäbchen mit kartoffelbrei oder pizza beispielsweise. aber das essen wir ja schon oft genug während des restlichen jahres. zu weihnachten darf es ruhig mal etwas anderes sein. wenn ich allerdings meine küche in ein schlachtfeld verwandle um ein besonders leckeres und dem festlichen anlass würdiges mahl zu zaubern, dann ist es durchaus möglich, dass die kinder der sohn nur auf dem teller rumstochert und damit mir und der tochter die freude am essen verdirbt. ehrlich gesagt macht es auch keinen sinn, für eine familie im kleinformat so viel aufwand zu betreiben. und gäste sind wohl eher weniger zu erwarten.
vielleicht können Sie mir ja bei der essensfrage ein wenig helfen. was gibt es denn bei Ihnen leckeres? haben Sie ein traditionelles gericht, dass ohne wenn und aber jedes jahr auf den tisch kommt? oder kochen Sie immer etwas anderes? oder kochen Sie vielleicht gar nicht, sondern essen auswärts?
Bei uns gibt es jedes Jahr von neuem die Diskussion ob es Raclette oder Fondue geben soll. Da meine Mutter alleine ist und wir Kinder nicht mehr zuhause wohnen, soll es ein Essen sein, das nicht nur schmeckt sondern auch etwas Zeit in Anspruch nimmt, der Geselligkeit wegen.
Das Fondue gewinnt fast immer. Es muss mit Öl sein und mit großen Stücken sehr guten Fleisches. Herrlich!
Das ist das einzig wirklich Gute an Weihnachten!
[…] Vielleicht sollte er einfach mal in den Adventkalender in Emilys Welt schauen (auf das Bild klicken): Wir müssen darauf vorbereitet sein Schmerz zu ertragen, denn sonst werden wir nie zu hoffen oder gar zu lieben wagen. (Harold S. Kushner) […]
es gibt bei uns zwei rituale. zum einen wird weihnachten immer zusammen mit den eltern verbracht (sonst droht das enterben, befürchte ich) und zum andern gibt es immer fondue. jedes jahr das gleiche, jedes jahr sehr lecker.
Bei uns gibt es eine Pilzsuppe mit Steinpilzen und danach Fish (Karpfen, etc.) mit Kartoffeln und zwei Sorten Sauerkraut. Anschliessend einen Pflaumenkompot, den ich mich bereits seit meiner Kindheit zu Essen weigere, obwohl ich Pflaumen mag und es gut für die Verdauung wäre. Anschliessend gibt es Beschärung und dannach Kaffee und einen Nachtisch aus Mohn. Wir sind seit Jahren nur noch zu sechst am Weihnachtstisch. Trotzdem machen sich alle die Arbeit zu Weihnachten und den Stress. Ich denke es geht dabei, darum nicht nur etwas besonderes zum Essen zu haben, sondern auch darum bei den Vorbereitungen etwas zusammen zu machen. Als Familie. Vielleicht fällt ihnen noch etwas ein, ich werde mal nachdenken ob ich noch einen Tip für sie habe.
Bei uns wird es wohl Raclette geben, wenn ich das letztens richtig verstanden habe. Und Raclette ist doch auch was für Kinder, also ich fand es früher schon immer mördermäßig spannend meine Pfännchen zu befüllen und dann zu warten bis der Käse geschmolzen ist… Währe das nicht was?
Auch wenn es noch gar nicht sicher ist, ob ich es dieses Jahr schaffe die mehr als 400km nach Hause zu überbrücken …. bei uns gibt es am Heilig Abend immer Nudelsalat und Würstchen … genau aus dem Grund, dass sich meine Mum keinen Stress machen soll
An den Weihnachtsfeiertagen wird irgendeine Einladung angenommen …. die Küche bleibt also kalt.
Tanya, die Emily um Weihnachtsstimmung und passendem Wetter immer noch beneidend.
die beiden söhne kommen zu besuch, ich mach dann zum apero heissi maroni im cheminee, dann gibts risotto mit steinpilzen, danach salat und gegrilltes, was genau weiss ich noch nicht. den nachtisch macht dann, hoffe ich, die schwiegertochter. ansonsten hat es sicher irgendwelche
eisgeschichten im gefrierer. in den letzten jahren plane ich alles nicht mehr so genau, ich nehms dann wi es kommt.
zu erben gibts bei mir übrigerns nichts, ich gebe lieber mit warmen händen.
auch bei uns was leichtes, damit man heiligabend nicht in stress kömmt: kartoffelsalat und würstchen, manchmal auch heringssalat oder lachs parallel. aber den kartoffelsalat kenn ich schon von frühester kindheit an.
an den feiertagen darfs dann etwas aufwändiger sein. rouladen oder so, mit rotkohl und klössen.
Also bei uns gibt es auch immer was leichtes an Heilig Abend zu hause bei den Eltern. Selbstgemachte Nudelsuppe und danach Hawaii Toast (wahlweise mit Pilzen oder Annanas). Das ist schon so seit ich denken kann. Am 1. Weihnachtstag wird auswärts bei der Großmutter gegessen (Riesenpute und andere leckere Sachen). Am 2. Weihnachtstag ist immer Roulade mit Rotkohl und Klössen angesagt.
Ich für meinen Teil freue mich jedes Jahr wieder auf diese 3 Tage. Ich kanns nicht erwarten recht schnell wieder zurück in die Provinz zu fahren.
bei uns gibt es immer Nudelsuppe mit Frankfurter (ich meine Wiener), ganz schlicht. Heuer gibt es vielleicht nicht einmal mehr einen Baum, aber zur Mitternachtsmette (ich meine Messe) wird gegangen. Vermutlich wieder irgendwo im Freien. Mit Fackeln.
vielen dank für Ihre vorschläge. das klingt ja alles richtig gut und macht appetit. ich werde Ihnen morgen verraten, was bei mir auf den tisch kommt
Bei den Eltern gibt es zu Weihnachten jede Menge Futter. Meist haben wir Kaninchen und Ente. Zu Silvester gibt es Fisch und irgendwann auch noch Wiener mit Kartoffelsalat.
Also bei meiner Mutter gibts Heiligabend Raclette. Manchal auch Fondue, aber meistens fält die Wahl auf Raclette, weils auch einfach abwechslungsreicher ist. Am ersten Feiertag richten wir dann einen Brunch aus für die ganze Familie. Da gibts viele verschiedene Leckereien: gefüllte Champignons, Mini-frikadellen in Tomaten Sauce, Feta-Tomaten-Pfanne und und und.
Am zweiten Feiertag bin ich dann nicht mehr zu Hause bei Mutti, da ich den mit meinem Freund in unserem Zuhause feiere. Da werde ich mich dieses Jahr das erste Mal an Ente heranwagen. Ganz klassisch mit Rotkohl und Klößen.