ich berichte nun, wie bereits angedroht, von den ereignissen der letzten nacht. pünktlich um viertel vor neun traf ich bei börget ein. sie hatte schon eine flasche sekt bereitgestellt, die wir zusammen mit der liebreizenden sonja schnell leerten. schnell deshalb, weil wir keine zeit hatten, den abend mit einer flasche sekt zu vertrödeln. die nacht war jung und verlangte nach uns. geplant war eine tournee durchs chaplin, die trio und als abschluss das PT. das chaplin ist eine urgemütliche und relativ kleine einrichtung des gastronomischen gewerbes. früher war ich fast jeden donnerstag dort, weil es an diesem tag für billiges geld die größten schnitzel in der gegend gibt. die sind so riesig, dass das zerstückeln des fleisches, ohne dabei eine schweinerei auf dem tisch anzurichten, ein abenteuerliches unterfangen darstellt. nächsten donnerstag könnte bei mir durchaus wieder mal schnitzel auf der speisekarte stehen. entschuldigen Sie, ich schweife vom thema ab. gestern stand live music auf dem programm. bei solchen events wird das mobiliar inklusive eckbänke schnell mal nach draußen in den biergarten geräumt, um genügend platz für hörwillige gäste zu schaffen. ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie die band hieß, die die hütte dem einsturz gefährlich nahe brachte. sie hat auf jeden fall ordentlich gerockt, und wir hatten richtig viel spaß dabei. zu uns gesellten sich einige bekannte und ein bekannter eines bekannten, der sich als recht komisches exemplar entpuppte. er konnte es nicht lassen und musste uns alle der reihe nach mächtig angraben, was ihm aber nichts weiter einbrachte, als dass er uns mit einer runde desperados beglücken durfte. unverschämtheit muss schließlich bestraft werden. um viertel vor elf, also ungefähr zu der zeit, als der herr S. vor einem jahr seinen unrühmlichen auftritt bei mir hatte, spendierte ich den mädels eine runde tequila. wir tranken darauf, dass die welt gut und das leben schön ist und dass ich phantastisch bin und andere mütter auch schöne söhne haben. im laufe der nacht beschlossen wir, unsere rundreise durch das auslassen der triobar zu verkürzen. die band spielte einfach zu gut, um die party vorzeitig zu verlassen. wir tranken ordentlich weiter und grölten lautstark in unsere desperadosflaschen. kurz vor zwei war bei mir feierabend. ich war todmüde und etwas wackelig auf den beinen, dachte mir, dass das PT die nacht auch ohne mich überleben wird und fuhr brav mit dem taxi nach hause. und was muss ich da sehen? ich hatte den kids erlaubt, dass sie bei mir schlafen dürfen und mich schon mit dem gedanken an eine nacht im zimmer des sohnes angefreundet. aber ein bett war leer, weil die tochter im wohnzimmer schlummerte. war mir auch recht. ich schaffte es noch, mich auszuziehen, ohne mich dabei zu verletzen und sank dann in einen tiefen und traumlosen schlaf.
und jetzt rufe ich die bine an und frage sie, ob sie wieder mal so nett ist und mich später ins städtchen chauffiert, damit ich mein auto holen kann.
vielen dank für Ihre aufmerksamkeit. machen Sie sich einen schönen sonntag!
Na dann hoffe ich mal, daß der Kater heute morgen nicht ganz so doll war. *g* Mein Tip: Kaffee mit Zitronensaft.
Schönen Sonntag wünscht
Torsten
ich bin fast beschwerdefrei in den tag gestartet und war selbst überrascht, denn es war schon eine respektable menge, die ich letzte nacht vernichtet habe. kein kopfweh, keine übelkeit, nur ein kleines bisschen kreislaufprobleme, aber das hat sich inzwischen auch erledigt
Klingt doch recht super und dann auch noch ohne Kater, klasse.
klingt nach einer perfekten nacht, klasse!
ja, meine herren, es war eine wundervolle nacht. ich bin stolz auf mich
klingt nach einem spassigem wochenende! gut so, weiter so. ich wünsche dir eine angenehme woche. guats nächtle!
ebenfalls a guats nächtle
und eine schöne woche!!!