von krümeln und anderen unnützen dingen

gelegentlich überkommt es mich, dann schütte ich meine handtasche aus und bin jedesmal gespannt, was so alles zum vorschein kommt. heute waren es neun tickets vom parkscheinautomat, zwei traubenzucker aus der apotheke, kleingeld, der verloren geglaubte lippenstift, ein zettel mit einer mir völlig unbekannten handynummer und jede menge krümel. kann mir jemand von Ihnen eventuell erklären, wo die krümel herkommen, wenn ich nie etwas essbares oder sonstiges von krümeliger konsistenz in meiner handtasche aufbewahre? den inhalt meines geldbeutels habe ich bei der gelegenheit auch mal entrümpelt und festgestellt, dass das verhältnis von darin befindlicher geldmenge und sonstigem kram immer weiter auseinanderklafft. drei karten der krankenkasse, zwei karten meiner banken, eine paybackkarte, der organspenderausweis, der personalausweis. ok, das sind dinge, die ich immer dabei haben sollte. aber wozu brauche ich denn noch einen kalender vom letzten jahr, passfotos von mir, gutscheine für ein cafe, in das ich sowieso nie gehen werde und kontaktanzeigen, die polli für mich ausgeschnitten hat? und was soll ich mit einem familienfoto, auf dem mein ex zu sehen ist? weg damit. die kinderbilder sind natürlich noch drin. der herr S. darf auch noch ein bisschen bleiben. und ich werde auch weiterhin das mit mir rumtragen. und nicht zu vergessen - ein paar euronen und centauris :)

Geschrieben von emily am 28. Januar 2007 | Abgelegt unter gelebt |

8 Kommentare zu “von krümeln und anderen unnützen dingen”

  1. herr axelam 28. Januar 2007 um 22:23 Link zum Kommentar

    boah ist das ein geiles foto! muhaaarrrr!

  2. Justinaam 28. Januar 2007 um 22:39 Link zum Kommentar

    Herrlich!!! Aufnahmejahr so Anfang/Mitte Achtziger??? Da waren Sie SO “drüben” unterwegs??? RESPEKT!

  3. Siriam 29. Januar 2007 um 14:59 Link zum Kommentar

    Total klasse, das Bild!

    Bei mir sind auch immer Krümel in der Tasche. Keine Ahnung, wieso. Ansonsten sind Tasche und Portmonnaie eigentlich recht aufgeräumt…

  4. emilyam 29. Januar 2007 um 15:42 Link zum Kommentar

    freut mich, dass Ihnen das bild gefällt. es müsste achtundachtzig entstanden sein. da war ich neunzehn. war eine verrückte und wundervolle zeit, die mich sehr geprägt hat. ich werde mal was darüber schreiben.

  5. schoko-bellaam 29. Januar 2007 um 18:54 Link zum Kommentar

    sie sind nicht wirklich mit einer explosion im haupthaar rumgelaufen? :shock:
    was die handtasche betrifft, wundere ich mich auch immer wieder, was da nach einer entrümpelungsaktion zum vorschein kommt. krümel sind seltsamerweise auch immer dabei. wir sollten öfter entrümpeln.

  6. emilyam 29. Januar 2007 um 19:47 Link zum Kommentar

    doch, ich bin wirklich so rumgelaufen. ich war die attraktion in unserem städtchen und mehrmals schuld an beinahe-unfällen. ich finde es aber immer noch sehr ok, dass ich damals so aussah. ich war eben schon immer anders als die anderen ;-)

  7. der.Grobam 29. Januar 2007 um 21:37 Link zum Kommentar

    ohje, die 80er. ein grauenvolles jahrzehnt, kleidungs-, frisuren- und musiktechnisch. wie gerne wäre ich in den 70ern aufgewachsen.

  8. emilyam 29. Januar 2007 um 22:12 Link zum Kommentar

    das hängt doch immer davon ab, was man daraus macht/gemacht hat. mir haben die 80er gefallen. das war meine sturm-und-drang-zeit ;-)

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