gerade habe ich mich ein wenig durch die nachbarschaft gelesen. vor mir steht ein teller, vollgepackt mit wurstbroten, käsebroten mit sahnemeerrettich oben drauf, gurkenscheibchen und paprikastreifen. das stopfe ich jetzt alles in mich rein. ich habe nämlich ganz extrem viel hunger. das liegt bestimmt daran, dass ich seit drei tagen auf entzug bin. drei tage ohne süße gummibärchen, schaumige erdbeeren, saure apfelringe, mäuse mit quietschbunten schwänzen … und noch siebenunddreißig tage liegen vor mir. furchtbarer gedanke.
wochenende. und kein plan. am nachmittag stand das auto meiner lieblingsnachbarin A. auf dem parkplatz, was selten vorkommt. ich bin also gleich mal schnell zu ihr auf ein paar minuten plauderei. sie hätte noch eine karte für silbermond gehabt, aber ich werde heute zu hause bleiben. sogar A. meinte, ich soll es mir lieber auf der couch bequem machen und die füße hochlegen. ich würde furchtbar müde und fertig aussehen. ich habe es seitdem vermieden, in den spiegel zu schauen. vielleicht hat sie ja recht.
also mache ich es mir jetzt mit meiner kuscheldecke gemütlich. die kinder werden einen film schauen, und ich lese ein bisschen und werde ganz brav sein und heute nicht so spät ins bettchen gehen.
ich wünsche Ihnen ein … (suchen Sie sich was aus: schönes, entspanntes, geschmeidiges, lustiges, spannendes, sonniges, verträumtes usw.) wochenende.
ich nehme einmal das entspannte und einmal das sonnige wochenende…
wünsche das gleiche!
ich kralle mir das spannende und verträumte wochenende und bislang hat es wunderbar funktioniert.
meine herren, ich hoffe Ihr wochenende war ganz nach Ihrem geschmack. kommen Sie gut in die neue woche