Monatsarchiv für Februar 2007

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schalalalaaaaa, schalalalalalalalaaaaa

gestern war es endlich so weit, der cometsball stand im kalender. nachdem die erste faschingsparty wegen einer terminüberschneidung ausfallen musste, war es wirklich an der zeit für ein bisschen närrisches treiben. es wurde wie zu erwarten eine superlustige nacht. unterwegs war ich mit zwei kranken schwestern, dr. andi, einem rosa häschen, einer zigeunerin und schneewittchen mit ihrem lieblingszwerg. und ich war das stubenmädchen, das jedem hausherren den kopf verdreht. mit einem staubwedel aus wuscheligen straußenfedern bewaffnet, machte ich mir einen spaß daraus, cowboys, elefanten, männer aus der steinzeit, teufel und alle möglichen anderen gestalten abzustauben. nur die mobilen WCs habe ich gemieden. das für mich schönste kostüm trug ein kater, der wohl auch ohne seine gesichtsbemalung lecker ausgeschaut hätte. leider konnte ich ihn nicht zum schnurren bringen, denn er hatte seine katze dabei. die band hat wieder phänomenal gut gespielt. gegen mitternacht brachte die guggamusik die stimmung zum überkochen. einziger minuspunkt des abends - der boden wurde im laufe der party noch klebriger als sonst, und es war nicht so angenehm, ständig auf scherben zu treten, die an den stiefeln kleben blieben. und wir mussten diesmal ungewöhnlich lange auf ein taxi warten. aber gegen drei uhr bin ich doch noch gut zu hause gelandet. jetzt mache ich erst mal zwei tage pause, bevor ich mich am montag ins faschingsgetümmel des PT stürze. darauf bin ich schon sehr gespannt. ich weiß nämlich noch gar nicht, wer überhaupt mitgeht …

Geschrieben von emily am 17. Februar 2007 | Abgelegt unter gelebt | 1 Kommentar

neues vom küchenprojekt

gestern war ich das zweite mal im küchenmöbelhaus um die ecke. im moment wird die kundschaft mit diversen angeboten gelockt, von denen eins auch für mich interessant schien. ich hatte das glück, dass der berater vom letzten mal gerade zur verfügung stand. er war erfreut mich zu sehen, musste mir dann allerdings erklären, dass dieses eine angebot ausgerechnet bei meiner küche keine anwendung findet. er machte mir jedoch den vorschlag, die bisherigen entwürfe noch mal durchzuschauen und das ganze so hinzubiegen, dass am ende alle glücklich sind. und erstaunlicherweise hat das sogar geklappt. ich werde nun auf meinen rollladenaufsatz verzichten und dafür den eigentlich unerschwinglichen apothekerschrank nehmen. durch diesen wechsel falle ich in eine andere berechnungsklasse und kann mir sogar den dunstabzug leisten. für den aufbau der küche bekomme ich einen nachbarschaftsrabatt. und weil der endpreis ein paar euronen über meinem limit liegt, wird er noch mal nach unten korrigiert. am montag suche ich das endgültige frontdesign, die griffe und die arbeitsplatte aus und mache den liefertermin fest. ich freue mich schon ganz mörderisch auf den moment, wenn alles fertig ist und ich das erste mal eine nagelneue küche mein eigen nennen kann. da empfinde ich es auch nicht mehr als so schlimm, dass ich von dem geld eigentlich meine scheidung finanzieren wollte. diese geschichte muss dann eben doch noch etwas warten. 

Geschrieben von emily am 15. Februar 2007 | Abgelegt unter gelebt | 8 Kommentare

love-me-not-day

die floristen und verkäufer in parfümerien und schmuckläden reiben sich geldgierig die hände und feiern die explosionsartig gestiegenen verkaufszahlen. rote herzen in milliardenfacher präsenz behindern meinen ungetrübten blick auf die welt. es ist wieder mal so weit - der valentinstag hat mich eingeholt.
mir geht dieser tag ganz mächtig auf die nerven. warum muss der handel jedes jahr so einen zirkus machen und regelrechte wer-hat-die-meiste-deko-im-schaufenster-wettbewerbe veranstalten? in so ziemlich jedem kalender steht, dass heute valentinstag ist. wer blumen oder sonstigen kram verschenken will, der wird das zeug auch kaufen, wenn er nicht an jeder ecke von lästigen hinweisen angesprungen und fast schon erschlagen wird. ich brauche das jedenfalls nicht. ich weiß auch so, dass mir heute niemand blumen schenken wird. ist mir ehrlich gesagt auch wurscht. es reicht doch, dass der herr S. an mich denkt. und das wird er tun, so wie an den restlichen dreihundertvierundsechzig tagen des jahres auch. er wird mir das natürlich nicht sagen. den von mir verliehenen titel ”größter vollidiot des universums” will er sich ja schließlich nicht kaputt machen. er denkt heute an mich. das ist ganz sicher. das ist so sicher, dass das amen in der kirche nur noch wie ein glückstreffer im lotto erscheint.

meine lieben, ich habe ja überlegt, ob ich die kommentarfunktion heute mal ausschalten soll und mich doch dagegen entschieden. Sie dürfen also wie gewohnt mit mir plaudern. aber verkneifen Sie es sich bitte, mir einen schönen valentinstag zu wünschen. danke :)

Geschrieben von emily am 14. Februar 2007 | Abgelegt unter gelebt | 16 Kommentare

voll auf die ohren

nach einem qualvollen sich-aus-dem-bett-wälzen durfte ich heute früh feststellen, dass mein körper mehr oder weniger unbrauchbar ist. nur meine gehörgänge arbeiten erfreulicherweise noch schmerzfrei. die dienstagsfrage hat deshalb etwas mit den ohren, lauschern, radarlöffeln, wie auch immer sie die seitlich an ihrem kopf angebrachten dinger bezeichnen wollen, zu tun und ist musikalischen ursprungs. aber keine angst, Sie müssen nicht mit mir singen. verraten Sie mir einfach nur drei lalala’s die Sie im moment besonders mögen.
hier sind meine derzeitigen favoriten in sachen ohrwurm:

  • 2raumwohnung - besser geht’s nicht 
  • ville vallo & natalia avelon - summer wine
  • raemonn & lucie silvas - the only ones

 

Geschrieben von emily am 13. Februar 2007 | Abgelegt unter gehört, gefragt | 10 Kommentare

wellness, oder so ähnlich

drei mal in der woche bietet das fitnessstudio eine pilatesstunde an. das wollte ich heute ausprobieren, soll ja schließlich bestens geeignet sein, um den körper zu straffen. die trainerin war allerdings krank. statt pilates stand deshalb wellnessworkout auf dem plan. das klang auch nicht schlecht. also drauf auf die matte und gespannt auf das gewartet, was da auf mich zukommen sollte. wer nun meint, dass wellness in diesem fall etwas mit ausruhen zu tun hat, der darf gleich mal umdenken. heilige schei*e, war das anstrengend! ich dachte ein paar mal, ich breche gleich zusammen. aber wenn man von lauter gleichgesinnten umzingelt ist, dann kann man sich natürlich nicht die blöße geben und schlapp machen. also habe ich fein durchgehalten, meine untrainierten muskeln verflucht und den brennenden schmerz so gut es ging ignoriert. nach der stunde fühlte ich mich echt miserabel. ich glaube, genau so fühlt sich meine wäsche jedesmal, wenn sie den finalen schleudergang in der waschmaschine hinter sich hat. ein bisschen ausdauertraining wollte ich aber wenigsten noch versuchen. zehn minuten auf dem crosswalker, mehr war nicht mehr drin.
morgen werde ich mit sicherheit große probleme beim treppen steigen haben. wahrscheinlich auch beim laufen. vielleicht sogar beim sitzen. und überhaupt bei allem. es würde mich nicht wundern, wenn mir beim denken sogar das hirn weh tut.
ich hab hunger und muss mal schauen, ob ich noch etwas für diese uhrzeit geeignetes zum futtern finde. ich glaube, von den mit mandeln gefüllten oliven müssten noch welche da sein. aber nicht mehr lange.

Geschrieben von emily am 12. Februar 2007 | Abgelegt unter gelebt | 6 Kommentare

die zeit ist abgelaufen

vor sechs tagen habe ich ganz brav sechs komisch-kuriose dinge über mich ausgeplaudert. leider haben sich keine sechs nachbarn gefunden, die das stöckchen wollten. nur michael hat sich so einen holzklotz ans bein gebunden. entgegen meiner androhung, im falle des ausbleibens freiwilliger opfer wahllos mit den stöckchen um mich zu werfen, werde ich die restlichen fünf nun doch lieber verheizen. ich habe nämlich schlichtweg keine lust, jemanden mit dem zeug unglücklich zu treffen und womöglich noch zu verletzen.
nun ist das wochenende schon wieder vorbei. es war diesmal sehr ruhig. ich habe auch in meiner hütte nicht viel gemacht, sondern war überwiegend faul, habe bei den nachbarn in kleinbloggersdorf nach dem rechten geschaut, ein bisschen telefoniert und einige von schlimmen hormonüberschüssen geprägte emails geschrieben, bei denen die farbe der telekomleitungen wahrscheinlich von magenta in knallrot wechselte beziehungsweise die satelliten im all zum sabbern anfingen. sollten bei Ihnen also in den letzten stunden probleme im netz aufgetreten sein, dann war das meine und seine schuld. ich entschuldige mich vorsichtshalber mal für eventuell entstandene unannehmlichkeiten.
und jetzt ab ins bett. träumen Sie was schönes. und kommen Sie gut in die neue woche.

Geschrieben von emily am 11. Februar 2007 | Abgelegt unter gelebt | Keine Kommentare

der geheimnisvolle herr A.

als ich heute früh ins bett gehüpft bin, ließ mir der gedanke an die ungeklärte herkunft der playboy-karte aus dem vorigen eintrag keine ruhe. ich lag grübelnd in meine decke gekuschelt da und durchblätterte in gedanken meine männerkartei. die information musste doch zwischen den grauen zellen zu finden sein. während meiner suche entglitt ich irgendwann in einen traumlosen schlaf, und war nach dem erwachen genau so blöd schlau wie vorher. mir ließ das keine ruhe. ich bewaffnete mich mit zettel und stift und schrieb alle A.s auf, die mir einfielen. das waren doch recht viele, wie ich feststellen musste. ich strich die von der liste, die auf gar keinen fall in frage kamen, weil sie niemals nicht meine adresse kriegen, auch nicht für viel geld und auch nicht bei der geringsten aussicht auf verdammt guten sex. die restlichen A.s nahm ich dann näher unter die lupe und eliminierte einen nach dem anderen, bis keiner mehr übrig war. kein einziger. das konnte nicht sein. wen hatte ich vergessen? ich sah mir die karte noch mal an und dachte nach.
eine karte aus dem playboy, so was verschickt nur ein ganz bestimmter typ mann. so was kriegt man nicht von 0815-weicheiern, 4711-vertretern oder warmduschern, sondern nur von männern, die sich ihrer unwiderstehlichen ausstrahlung auf frauen zu einhundertdreizehn komma sieben prozent bewusst sind. die schrift kam mir bekannt vor. ich musste also schon mal post von diesem ominösen herrn A. bekommen haben. wo hatte ich denn überall stapel mit papierkram rumliegen? genaugenommen überall. jeden raum meiner wohnung ziert so etwas. ich wusste also, was zu tun war. schnell noch mal ins nutellabrot gebissen und die dritte tasse kaffee mit milch veredelt - dann stürzte ich mich begierig auf den ersten stapel. die kontoauszüge meiner münchner bank, aha, da waren die also, eine gehaltsabrechnung, das schreiben vom jugendamt, die ferienplanung der KiTa. alles mögliche, nur nicht das gesuchte. emi, dachte ich mir, und die stimme in meinem kopf verwandelte sich in die meiner mutter, du bist so was von schlampig! ab ins schlafzimmer, den nächsten stapel holen. die telefonliste aus der schule, schon wieder eine gehaltsabrechnung, längst abgelaufene gutscheine vom burger king, eine weihnachtskarte. DIE WEIHNACHTSKARTE!!! dieser herr A. war das also. verdammt, wie konnte ich den nur vergessen. der inbegriff von männlichkeit, fünfundzwanzig stunden täglich wie aus dem ei gepellt, mit einer ausstrahlung, die es wohl kein zweites mal in diesem universum gibt, und einer stimme, bei der ausnahmslose jede frau den verstand verliert. JEDE!!! und ein paar männer wahrscheinlich auch.
ich soll ihn anrufen. hat er schon wieder meine nummer verlegt? wozu hat der mann eigentlich so viele sekretärinnen? gehen diese trullas etwa genau so schlampig mit papierkram um wie ich?

falls Sie sich jetzt fragen, was es mit dem herrn A. auf sich hat, es handelt sich bei ihm um den mann, der seit jahren vergeblich versucht, aus meinem nichts an geld ein vermögen zu machen. ja, Sie haben richtig gelesen. mein vermögensberater bittet per playboy-karte darum, dass ich ihn anrufe. genau das werde ich nächste woche auch tun. und falls sich dabei herausstellt, dass er wirklich meine nummer verlegt hat, wird er mich zur strafe wohl zum essen einladen müssen. also drücken Sie mir bitte die daumen, dass ich recht habe.

Geschrieben von emily am 10. Februar 2007 | Abgelegt unter gelebt | 8 Kommentare

ruf mich an!

friedlich schlummernd und süß träumend im bett liegen, das sollte ich jetzt eigentlich. aber ich bin so was von munter! naja, das ist auf jeden fall gut für Sie, weil ich Ihnen so noch ein bisschen was erzählen kann. zum beispiel, warum ich so aufgedreht bin. ich war zum geburtstag des weltknuffeligsten babys eingeladen. der kleine hosenscheißer ist vor ein paar tagen ein jahr alt geworden, und das haben wir heute ganz ordentlich gefeiert. gegen mitternacht dachte ich mir, dass irgendetwas anders ist. von den kindern war plötzlich nichts mehr zu hören und zu sehen, was mir sehr verdächtig vorkam. ich fand sie schließlich im kinderzimmer. die tochter lag schlafend in der einen ecke, in der anderen der sohn mit seinem besten freund, ebenfalls schlafend. das hieß - wecken und auf wiedersehen sagen. die autofahrt haben die beiden natürlich nicht im wachzustand überlebt. ich musste sie zu hause also noch mal wecken. und gerade als ich die haustür aufsperren wollte, kommt die lieblingsnachbarin von ihrer nächtlichen tour zurück. sie nahm noch den kleinen umweg über meine wohnung. wir haben ein gläschen wein geschlürft und ein wenig über den bevorstehenden fasching geplaudert. das ergebnis ist, dass bei mir jetzt die grenze des müdeseins überschritten ist und ich nur mit viel glück einschlafen werde.
was ich Ihnen zu so früher morgenstunde erzählen wollte, ist aber eigentlich etwas ganz anderes. in meinem briefkasten war heute gestern allerhand zeug drin. fast alles wanderte sofort und ungelesen in die ablage P. aber es war eine karte dabei, die mich grübeln lässt. sie ist aus dem playboy, vorn mit einem playmate versehen, und hinten steht drauf “und ich warte immernoch auf deinen Anruf.” ein herr A. hat sie mir geschrieben. nun kenne ich ja einige männer, die so heißen. aber von welchem ist die karte? woher hat er meine adresse? ich gebe gelegentlich meine handynummer raus, mache aber generell niemals angaben über meinen wohnsitz. wie soll ich den herrn A. anrufen, wenn ich seine telefonnummer nicht kenne? warum soll ich ihn überhaupt anrufen? will er mit mir über belanglose dinge plaudern? benötigt er ein therapeutisches gespräch und befindet mich als dafür geeignet? möchte er sich mit mir verabreden? oder soll ich die leitung zum glühen bringen, weil ich ihm schmutzige dinge ins ohr flüster?
lieber herr A. - lassen Sie mir doch bitte Ihre kontaktdaten zukommen. ich teile Ihnen dann umgehend meine telefonnummer mit. und dann rufen Sie mich an!!!
es kostet Sie auch nur 1,99 € pro minute.

Geschrieben von emily am 10. Februar 2007 | Abgelegt unter gelebt | 3 Kommentare

liebe nachbarn in kleinbloggersdorf

meine welt wird heute ein jahr alt. so lange gibt es also diese deponie aus schönen und weniger erstrebenswerten erlebnissen, wirren gedanken, chaotischen gefühlen und des seelischen sondermülls schon.
ein DANKE an alle, die regelmäßig hier zu gast sind und ein bisschen an meinem leben teilnehmen, sich mit mir freuen und mit mir leiden, sich stöckchen an den kopf werfen lassen und geduldig fragen beantworten, mit mir schimpfen und mir komplimente machen.
und jetzt holen Sie bitte mal tief luft für ein geburtstagslied …

… happy birthday to you …

Geschrieben von emily am 7. Februar 2007 | Abgelegt unter gelebt | 18 Kommentare

bier auf wein, das lasse sein!

doch wein auf bier, das rat’ ich dir!
schon wieder dienstag und zeit für eine frage. wir sind ja mitten in der närrischen zeit. es wird viel gefeiert, getanzt, gesungen und getrunken. und um die beiden letzten sachen geht es heute, genauer gesagt um lieder, die dem alkohol huldigen oder von wüsten trinkgelagen berichten. ich fange mal an mit den ersten zehn titeln.

whisky in the jar - the dubliners
rum and coca cola - andrew sisters
red red wine - UB 40
bacardi feeling - kate yanai
eisgekühlter bommerlunder - die toten hosen
griechischer wein - udo jürgens
sieben fässer wein - roland kaiser
der wein von samos - costa cordalis
es gibt kein bier auf hawaii - paul kuhn
7 tage lang (was wollen wir trinken) - bots 

und welche trinklieder fallen Ihnen noch ein?

Geschrieben von emily am 6. Februar 2007 | Abgelegt unter gehört, gefragt | 11 Kommentare

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