… an alle, die bei der volkszählung mitgemacht haben. Sie waren großartig.
… an, ähm, darf ich nicht verraten. er hat mir ein telefon geschenkt. ja, es ist das chicago-telefon aus DEM beitrag. ich befinde mich ob dieser wundervollen überraschung immer noch in einem fast sprachlosen zustand.
es ist nicht so, dass mir für heute keine dienstagsfrage eingefallen wäre. ich habe sogar mehrere zur auswahl und kann mich schlichtweg nicht entscheiden, welche ich Ihnen stellen soll. also machen wir stattdessen ein kleines “spielchen”, das sich durchzählen nennt und so einfach ist, dass ich es wohl nicht zu erklären brauche. alle hier anwesenden werden von mir gebeten, sich per fortlaufender zahl in den kommentaren zu verewigen und so eine gästeliste entstehen zu lassen. alle, auch diejenigen, die sonst nur lesen, sind dazu eingeladen.
mal schauen, wer den anfang macht und heute meine nummer eins ist.
ich wollte das zeug eigentlich wegräumen …
wenn der sohn nur für alles so viel geduld aufbringen würde. er ist immer noch beschäftigt und hat dabei glattweg vergessen, dass zwei meter neben seiner baustelle der fernseher steht
wenn man, so wie ich, über einen geräumigen dachboden verfügt, dann kann man dort allerlei dinge aufbewahren. natürlich ist bei mir auch unnützes zeug dabei, doch immer wieder bin ich sehr froh, dass ich mich aufgrund dieses lagerplatzes von einigen sachen nicht trennen muss, weil man sie vielleicht doch noch mal brauchen könnte. die holzbausteine inklusive eisenbahn, womit meine kinder vor jahren gern und ausgiebig spielten, gehören beispielsweise dazu. gestern kamen sie nach langer zeit wieder mal zum einsatz. freundin C. kam mit den jungs zu kaffee und plauderstunde. der kleine hosenscheißer wird bald zwei, hat also genau das richtige alter für diese art von spielzeug. die begeisterung fand kein ende. zusammen mit meiner prinzessin wurden schienen verlegt, anhänger an loks gekoppelt, autos beladen und tiere vorm stall postiert. jetzt weiß ich auch, was der zwerg zum geburtstag bekommt …
ich bin ein paar mal ganz schön erschrocken, und zeitweise waren meine nerven überfordert, weil sie mit etwas furchtbar bösem rechneten, was dann doch auf sich warten ließ. die kurze interpretation von I shut the sheriff fand ich äußerst amüsant. richtig überwältigt war ich von der darstellung new yorks drei jahre nach der auslöschung fast allen menschlichen lebens. will smith spielte die rolle sehr gut, und seine morgendliche körperertüchtigung bescherte der welt einen appetitlichen anblick. aber wird aus all diesen zutaten ein wirklich guter film? dass die story recht einfach gestrickt ist, wusste ich vorher. hätte man mehr daraus machen können? ja, hätte man. ein bisschen mehr rückblick wäre wünschenswert gewesen. der eigentliche ausbruch der seuche hat mir gefehlt. und bei aller liebe zu realitätsferne … es mag ja sein, dass new york über so viele tankstellen verfügt, dass der sprit drei jahre lang reicht, um täglich durch die (un)tote metropole zu heizen. aber wie wahrscheinlich ist es denn, dass die stromversorgung noch funktioniert? oder hatte der herr smith im keller einen dieselbetriebenen notstromgenerator, um sein schlepptop aufzuladen und das forschungslabor zu betreiben? von der mutantenabwehrenden verbarrikadierung des hauses rede ich besser gar nicht erst. da wurde es dem hauptakteur für meinen geschmack ein bisschen zu einfach gemacht. nun ja, alles in allem war es eine recht spannende und optisch beeindruckende spätvorstellung im fast vollen kino. der film hat meine erwartungen trotzdem nicht erfüllt.
kommen wir zur vergabe der EMIs. theoretisch könnte ich I am legend vier davon verleihen. einen muss ich auf jeden fall abziehen, weil das gesamtkonzept stellenweise schlecht durchdacht war. es geht aber noch ein weiterer verloren, weil mir eine sache überhaupt nicht gefallen hat: die “göttliche botschaft”. sie sickerte zwar nur kurz durch, war aber so was von fehl am platz, dass ich einzig und allein deshalb noch mal einen ganzen punkt verweigern muss. damit bleiben drei von fünf EMIs und die hoffnung, dass es nächstes wochenende besser wird.
man nehme:
1. den namen dieses artikels als name der band
2. die letzten vier wörter des letzten zitats als albumtitel
3. das dritte bild in dieser galerie als cover
nun öffnet man ein bildbearbeitungsprogramm seiner wahl und vermischt alle zutaten miteinander. fertig.
gefunden habe ich dieses per-zufall-stöckchen beim nilz. und obwohl der waldi selber schon eins gefangen hat, wünscht er sich, dass ich noch mal eins für ihn hole. kein problem. ich präsentiere voller stolz das debütalbum von pradhan senapati, das den titel not giving a damn trägt. (sehen die püppchen nicht bezaubernd aus? damals, als ich noch jung und schön war, ließ ich mich auch zu solchen spielereien hinreißen.)
und nun dürfen der herr legolas und die frau jones ein bisschen kreativ sein. wer sonst noch möchte … bedienen Sie sich einfach.
dass ich DAS auf meine alten tage noch erleben darf …
mir fehlen die worte. großartig, ganz großartig.
mit schmachtenden grüßen und einer ohnmacht nahe
Ihre emily
ich muss das jahresmotto ändern. weniger ist mehr … ich weiß nicht, welch böser dämon mir diese gequirlte scheiße ins hirn injiziert hat. das ist kein motto, mit dem ich ein ganzes jahr überlebe. vielleicht nehme ich mir ja gelegentlich eine kleine auszeit, verzichte mal auf eine party und achte darauf, dass sich die alkoholgeschwängerten exzesse in grenzen halten. ansonsten will ich mehr, in so ziemlich jeder hinsicht.
mehr!!! das ist genau das richtige motto für zweitausendacht.
wenn Sie für einen lieben menschen ein geschenk suchen, das nicht so ganz durchschnittlich ist, oder wenn Sie sich selbst mit etwas hübschem verwöhnen möchten, dann gehen Sie doch mal ins freudenhaus. ich bin gestern durch zufall dort reingestolpert und muss sagen … hallelujah, ist das ein geiler laden!!! ich will so einen messerblock und die miffi-tasche und das chicago-telefon und die komplette kollektion quietscheenten und …
hach, was ist das schön. ich habe nämlich gewonnen. was? keine ahnung. aber ich freue mich ganz irrsinnig auf die kleine überraschung, die mir der hans schicken wird und sage schon mal “danke”