das ist “katze”. ist die nicht knuffelsüß? und sie ist noch viel flauschiger als sie aussieht. nur fotografieren lassen wollte sie sich nicht. war gar nicht so einfach und hat mich reichlich geduld gekostet, dieses bild hinzukriegen.

ich weiß, diese überschrift hätte ich mir verkneifen sollen. ehrlich gesagt freue ich mich aber schon auf die hübschen suchbegriffe, durch die ich demnächst gefunden werde. und außerdem kann man wirklich am schwanz erkennen, wer wer ist. von links nach rechts: mitsuko, naoko, yoshiko und proxy. es kommt übrigens selten vor, dass alle vier in der kugel schlafen. meistens kuscheln sie sich in ihrem häuschen zusammen.

die tochter hat heute geburtstag. zehn jahre ist sie jetzt alt und eine kleine schönheit. nur die abstehenden ohren müssen wir demnächst mal festtackern lassen.
wir waren heute schuhe kaufen. der laden, in dem ich stammkundin bin, räumt gerade sein lager und verschleudert die ware zu spottpreisen. trotzdem wurden nur die kinder mit sandalen bedacht. ich bin wirklich tapfer gewesen, sehr tapfer. und jetzt bin ich sehr sehr sehr traurig, weil ich doch auch neue schuhe hätte haben wollen. vielleicht nächsten monat.
ich habe mir heute nochmals meinen keller vorgenommen. heilige dreifaltigkeit, da kommt zeug zum vorschein, und ich bin noch lange nicht fertig mit entrümpeln, denn in diesem gemäuer halte ich es immer nur maximal eine viertelstunde ohne bleibende schäden an der psyche aus. mir kommt echt das kalte grausen bei all den spinnweben und krabbelviechern, die nur darauf warten, mich heimtückisch anzugreifen.
und weil wir gerade beim thema tiere, die emi nicht braucht sind … es gibt nachrichten, die besser ungelesen an mir vorbeigeflogen wären. da wurde doch tatsächlich eine neue art von achtbeinern entdeckt, zuerst bei unseren holländischen nachbarn, inzwischen auch in deutschland. die dinger gehören zwar nicht so richtig zu den spinnen, sondern “nur” zu den weberknechten, für mich macht das aber keinen unterschied. acht beine sind nun mal acht beine, und horror ist horror. jedenfalls rotten die sich zu sehr großen armeen von teilweise mehreren hundert tieren zusammen und wippen bei aufregung bedrohlich mit ihrem körper. das wäre eigentlich schon grund genug, an den südpol auszuwandern. aber es kommt noch schlimmer. viel schlimmer. diese monster haben nämlich eine beinspannweite von bis zu achtzehn (in zahlen: 18) zentimetern. falls Sie gerade kein lineal zur hand haben, die lange seite einer DVD-hülle misst neunzehn zentimeter. die vorstellung, mit einem oder mehreren achtbeinern dieser größe konfrontiert zu werden, macht mir furchtbare angst. es hilft auch überhaupt nichts, wenn experten mir versichern, dass diese viecher mich nicht anspringen und nicht giftig sind. allein der gedanke, dass ich mit irgendetwas draufhauen muss und nicht mal weiß, ob ich dazu in der lage bin oder ob mein staubsauger, der wirklich alles frisst, das übel beseitigen kann …
ich denke jetzt lieber an etwas schönes. an den südpol beispielsweise, weil ich dort sicher bald hinziehen muss.
nachdem das update vor ein paar tagen gründlich daneben ging und deshalb immer noch das uralte wordpress läuft, habe ich hier zumindest mal ein bisschen aufgeräumt. im klartext heißt das:
- eine kleine änderung in der nachbarschaft
- die entfernung der nicht genutzten spielwiese
außerdem ist die geheimnisvolle schublade verschwunden. das ist zwar schon fast zwei wochen her, weil inzwischen aber die ersten mails von sehr aufmerksamen beobachtern eingetrudelt sind mit der frage, was denn mit ihr passiert ist, sage ich es an dieser stelle mal für alle: sie ist weg. endgültig. es gibt nichts mehr, was ich dort hineinlegen möchte. natürlich hätte ich sie ein letztes mal abschließen und dann einfach geschlossen lassen können. ich hielt ihre komplette entfernung aber für die bessere entscheidung. haken dahinter und zurück zur tagesordnung.
so, nun hätte ich gerne noch einen neuen header, habe aber so was von keine idee, wie er aussehen soll. keine idee hatte ich bisher auch fürs projektfoto der letzten woche. etwas merkwürdiges, kurioses, schräges war gefragt, aber die welt ist gerade so furchtbar normal und langweilig. wird nachgeliefert, sobald mir ein passendes motiv vor die kamera springt. diese woche sieht es auch nicht besser aus. streetlife. das klingt so einfach, ist es aber nicht, wenn etwas anderes als die fußgängerzone herhalten soll. kommt es mir nur so vor oder bin ich gerade etwas unkreativ *grübel*
ansonsten gibt es gar nicht so viel zu erzählen. ich hatte freundin C. zum kaffee eingeladen. das war für mich ein grund, wieder mal etwas zu backen. heute gab es einen superleckeren erdbeerkuchen. während wir weiber plauderten, sind die jungs völlig überdreht durch die wohnung getobt, und der hosenscheißer hat mit der tochter lego gespielt. der kleine redet inzwischen in einer sprache, die ich ansatzweise verstehe. er hat das erste mal emi zu mir gesagt und mich zum abschied geküsst, hach …
mehr fällt mir jetzt aber echt nicht ein. na dann, bis morgen.
ich musste heute feststellen, dass mein balkon zu klein ist. vielleicht bilde ich mir das aber auch nur ein. vielleicht ist er ja groß genug, und es stehen nur zu viele pflanzen auf ihm herum. heute kam nämlich noch mal eine dazu. als ich beim discounter meines vertrauens durch die gänge lustwandelte, standen plötzlich diese grünlinge vor mir. sie lockten mich mit ihren feingliedrigen blättern ganz nah zu sich heran und flüsterten mit verführerischer stimme, dass sie mich lieben und mir auf immer und ewig treu sein werden. und weil ich zutiefst naiv, gutgläubig und chronisch dumm bin, erwählte ich einen von ihnen und sagte: “ja, auch ich will dich lieben und dir auf immer und ewig treu sein.” und nun steht ein fächerahorn auf meinem balkon. bin ich denn komplett bescheuert??? ok, er ist jetzt gerade mal einen halben meter hoch und wird im kübel wohl keine drei meter erreichen. aber der wächst ja auch in die breite.
beim nächsten einkauf möchte ich bitte von psychologisch geschultem personal begleitet werden, das sanft auf mich einredet und, wenn das nicht helfen sollte, mich per zwangsmedikamentation auf bunt gestreifte wolken schickt.
ein baum. auf meinem balkon. ich hab sie doch nicht mehr alle …
im urlaub soll man sich ja entspannen und nicht so viel tun. das kochen eines ausgewogenen mittagsmahles darf dann auch mal entfallen, vor allem wenn die gefräßige tochter nicht anwesend ist. der sohn will dies nicht essen und jenes schon gar nicht essen und ist zufrieden mit einer pizza. deshalb gab es die heute auch. während sie im backofen lag und vor sich hin knusperte, räumte ich den ohnehin fast leeren gefrierschrank aus und ließ seine tür weit geöffnet, damit die dicke eisschicht möglichst schnell das weite sucht. nun stehen sich in meiner küche das kühlgefriermonster und der backofen ziemlich genau gegenüber. das ist sehr praktisch, weil sie dadurch immer schön miteinander plaudern können und sich nicht langweilen. heute bescherte ich den beiden allerdings ein für sie wohl unvergessliches erlebnis. als ich nämlich die pizza aus dem backofen nahm, kam mir die geniale idee, diesen geöffnet zu lassen, damit sich seine heiße luft in den unterkühlten gefrierschrank ergießen kann. sie hätten mal hören sollen, wie verliebt dessen eis daraufhin geschmolzen ist. hach, war das romantisch. das hat geknistert und geknackt und getropft, dass mir richtig wehmütig ums herz wurde. zukünftig wird es also immer pizza oder etwas anderes aus dem ofen geben, wenn es zeit für eine abtauorgie ist. die beiden sollen sich ab und zu ruhig mal ein bisschen vergnügen dürfen.
und sonst? viel los war heute nicht. ich tümmelte mich etwas länger im www. ein spaziergang um den weiher und entlang des waldrandes wurde gemeinsam mit dem sohn gemacht. ich lag recht trübsinnig auf der couch. das wetter war zum kotzen, ein paar andere dinge ebenfalls. morgen hätte ich gern etwas sonne im kopf. das würde für den anfang schon mal reichen, denn sonne auf der haut ist derzeit sowieso tabu. in zwei wochen besuche ich die frau doktor hautärztin. bis dahin werde ich ein bisschen panisch sein und hoffen, dass sie ihr skalpell hübsch in der besteckschublade lässt. andernfalls muss ich … ach, ich weiß auch nicht. vielleicht wandere ich dann aus. am südpol soll es ja sehr schön sein, und gerüchten zufolge sind pinguine äußerst angenehme und rücksichtsvolle menschen nachbarn.
und nun widme ich mich dem aktuellen buch und gleich im anschluss meinem schönheitsschlaf. kommen Sie gut durch die nacht.
ja, Sie haben richtig gelesen. meine wenigkeit bleibt diese woche dem büro fern und vertreibt sich die zeit zu hause mit allerlei späßen.
heute bin ich um viertel vor sieben aufgestanden. die tochter begrüßte mich mit “wird ja auch zeit, dass du aufstehst!” und meinte das wirklich todernst. ich musste gleich mal ganz scharf zurückschießen und sie darauf aufmerksam machen, dass wir erst dann die hütte verlassen, wenn ihr zimmer zumindest so weit aufgeräumt ist, dass ich ohne gefahr für leib und leben staub saugen kann. das war ein perfektes druckmittel, denn das kind wollte schließlich in die ferienfreizeit fahren. und jetzt sagen Sie nicht, dass das fies von mir war. Sie haben das zimmer nicht gesehen!!!
am vormittag wurde das auto mit einigen dingen beladen, die ganz dringend aus dem keller raus und in den wertstoffhof rein mussten. der sohn half mir dabei - oh wunder - freiwillig und ohne die sonst übliche erwartung einer gegenleistung meinerseits.
am nachmittag war der appetitliche herr A. bei mir. geldgeschäfte. nein, ich habe immer noch keins übrig, aber er versucht weiterhin beharrlich, aus dem nichts welches zu machen.
zwischendurch wuselte ich hier ein bisschen herum und wuselte da ein bisschen herum. nun ist der tag schon wieder fast vorbei. ich würde gerne noch ein paar nachbarn besuchen, muss das aber auf morgen verschieben. der sohn hat sich fürs abendprogramm herr der ringe ausgesucht und wünscht meine anwesenheit auf der couch. ich bin also die nächsten drei stunden extrem beschäftigt. schnell noch schokolade und ein gläschen wein holen. und taschentücher.
auf wiederlesen.
schlecht: wodka tut weh. mischt man ihm leckere fruchtsäfte bei, schmeckt das zeug zwar ganz phantastisch, führt aber trotzdem dazu, dass sich der kopf ein paar stunden später anfühlt, als wäre er unter einen LKW geraten.
gut: die antischmerzpresslinge haben schnell gewirkt.
gut: es waren einige appetitliche häppchen unterwegs.
schlecht: ihr alter lag weit unterhalb der von mir gesetzten schmerzgrenze.
gut: mir wurden ungewöhnlich viele komplimente gemacht.
schlecht: mir wurde ungewöhnlich oft an den hintern gelangt. meine herren, so geht das nicht. und spätestens dann, wenn ich Ihnen das dritte mal auf die finger gehauen habe, sollten Sie kapiert haben, dass ich wirklichwirklichwirklich keinerlei interesse an Ihrer qualitätsprüfung habe.
gut: es war eine geile party.
schlecht: wir wurden gegen fünf uhr morgens regelrecht rausgeschmissen.
so viel dazu. ich wünsche einen angenehmen sonntag.
es war leider unmöglich, die kleinen auf ein bild zu kriegen. aber dafür sind die fotos mit alex’ EOS 400D sehr gut geworden.
yoshiko

mitsuko

naoko

und die inzwischen zweidreiviertel jahre alte proxy
nach eher freudlosen wochenenden steht heute zur abwechslung mal ein bisschen nachtleben auf dem programm. die alex wird fotos im PT machen und hat gefragt, ob ich wieder die “buchführung” übernehmen möchte. natürlich möchte ich, denn es ist immer sehr spaßig, mit alex und ihrer kamera unterwegs zu sein. und heute wird es ganz besonders schön, weil saturday night fever eine garantie für stimmung vom allerfeinsten ist. hach, was freu ich mich. ich bin schon ganz hibbelig …