Monatsarchiv für Juni 2008

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mahlzeit!

freunde, mir fällt gerade keine andere überschrift ein. egal. zur feier des tages biete ich hiermit allen das DU an. das steht zwar in keinerlei zusammenhang, aber auch das ist mir echt egal. sagt einfach DU zu mir und seid nett zueinander.
ich habe da ein mittelschweres problem. es gibt ja vieles, was man nicht hat. trotzdem ist alles gut. wenn man beispielsweise kein auto sein eigen nennt, dann kommt man schon irgendwie überall hin. fehlt es einem an geld, mein gott, dann ist das leben halt nicht ganz so lustig. vermisst man jemanden zum rumkuscheln, der einem den verspannten nacken massiert, sich den schrott des tages anhört und dann … lassen wir das. geht auch ohne. (NEIN, das tut es nicht!!! sei doch endlich mal ehrlich zu dir selber, du blöde kuh.) aber was gar nicht geht, das ist fehlende zeit. und davon habe ich wieder mal mehr als genug. ich bin aber auch selber schuld an dem dilemma. ich will immer alles machen, am besten gleichzeitig und sofort und ohne lange darüber nachzudenken. und ich leide nun mal an zu vielen ideen und plänen. ein weblog? nein, es müssen zwei sein. und über ein drittes denke ich nach, obwohl ich schon fürs zweite kaum zeit habe. da ist ein buch in arbeit. keine ahnung, wie lange ich schon daran schreibe und verwerfe und änderungen vornehme und wieder von vorn anfange. aber auch das reicht natürlich nicht. da geht schon noch ein zweites. parallel zum ersten natürlich. und wie um alles in der welt schreibt man eigentlich ein drehbuch? das muss, soll, will, kann, darf ich auch noch umsetzen.
boah, ich muss dringend an die frische luft. das ist einfach zu viel. sogar für mich. vielleicht habe ich nach einem kleinen spaziergang und einer überdosis sauerstoff für eines dieser vielen … nennen wir es mal projekte … ein bisschen muse und komme bei irgendetwas wenigstens einen halben schritt weiter. mein kopf hat löcher. das hirn läuft aus. ich kann nicht mehr denken. auf wiederlesen.
und nicht vergessen, ab heute dürft ihr alle DU zu mir sagen.

Geschrieben von emily am 17. Juni 2008 | Abgelegt unter gelebt | 12 Kommentare

besser, aber noch nicht gut genug …

… war das gestrige fußballspiel. im vergleich zum spiel gegen kroatien hat sich die mannschaft zumindest etwas mehr mühe gegeben. jetzt müssen die bälle nur noch ins tor gehen. und die jungs dürfen sich das runde ding nicht so oft wegnehmen lassen. bis donnerstag ist da hoffentlich noch eine gewaltige steigerung drin.
schauen Sie sich die EM eigentlich an? wenn ja, zu hause oder mitten im gewühl? und wer holt sich den pokal?

Geschrieben von emily am 17. Juni 2008 | Abgelegt unter gefragt | 8 Kommentare

projekt 52, woche 24: werkzeuge

bevor hier die hoffnung befürchtung aufkommt, ich wäre an den südpol ausgewandert, möchte ich mich wieder mal zu wort melden. und weil die woche gleich zu ende ist, gibt es als passenden ausklang und gerade noch rechtzeitig das foto zum projekt 52, diesmal mit dem thema werkzeuge.
damals, während meiner sturm- und drangzeit, wurde der korken notfalls nach innen gedrückt, um an den wein heranzukommen. man hatte schließlich nicht immer das werkzeug zum öffnen der flasche dabei. (meine jugend war eine wirklich geschmeidige zeit. wollte ich nur mal so gesagt haben.) inzwischen geht es bei mir etwas stilvoller zu. der korkenzieher versetzt übrigens meine nachbarn und freunde immer wieder in erstaunen, und manch einer verzweifelte schon an seiner handhabung. er ist eines der wenigen mir verbliebenen requisiten aus längst vergangenen tagen. da steht nämlich Made in GDR drauf. der ist einfach unkaputtbar.
auf das er noch viele flaschen öffnen möge, zum wohl!!!

werkzeug.jpg

Geschrieben von emily am 15. Juni 2008 | Abgelegt unter projekt 52 | 4 Kommentare

selbstgespräch

boah, die spritze hat aber diesmal echt saumäßig weh getan. folter vom allerfeinsten war das. und schnell gewirkt hat das teufelszeug.
verdammt, warum pocht und brennt das so? warum schmerzt der ganze arm? hatte die frau doktor nicht etwas gesagt von “wie eine hautabschürfung”? das war so nicht abgesprochen.
ähm, wo war ich? ach ja, schnell gewirkt hat sie, die örtliche betäubung. nur ein paar sekunden hat’s gedauert. für meine psyche war das aber gar nicht gut. die frau doktor zieht die spritze raus und greift sofort zum werkzeug. das geht doch nicht. da muss man doch noch was spüren.
die wunde hat letztes mal nicht so weh getan. das tut echt weh!!! so werde ich nicht schlafen können.
ich schweife schon wieder ab. es war rein gar nix zu spüren, und ruckzuck war er verschwunden, der blöde pigmentfleck. ein kleines loch ist jetzt dort. die nebenwirkungen der spritze … hammermäßig. fast wäre ich am schreibtisch eingeschlafen. und was zum henker war denn mit meinem kopf los? ein löchriges gedächtnis, autsch, damit war echt nicht zu rechnen. ist inzwischen aber wieder ok. denke ich mal. das ist es doch, oder?
och menno, kann das zwicken und zwacken jetzt endlich aufhören? ich schmier mal ein bisschen was von der salbe mit heilender und antiseptischer zauberkraft drauf. einen antischmerzpressling könnte ich auch noch nehmen. hilft vielleicht. das wird sonst ein katastrophale nacht.
apropos nacht. ist das schon wieder spät. emi, geh endlich ins bett. schlaf gut und vergiss nicht, dir vorher einen schönen traum zu wünschen.

Geschrieben von emily am 12. Juni 2008 | Abgelegt unter gelebt | 4 Kommentare

hommage an andy warhol

kunst war das diesjährige motto an der schule meiner tochter. einen besonderen höhepunkt stellte dabei ein projekt dar, bei dem jede klasse zusammen mit einem künstler aus der gegend ein ganz spezielles thema umsetzen konnte. letzte woche hatte die vierte jahrgangsstufe zur ausstellung eingeladen, und das werk der prinzessin möchte ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten. bitteschön.

warhol.jpg

Geschrieben von emily am 11. Juni 2008 | Abgelegt unter geknipst | 3 Kommentare

noch vierhundertundzwei seiten

premiere. ich habe mir ein buch ausgeliehen, mit dem ich fertig bin, obwohl ich nur sechzig von vierhundertzweiundsechzig seiten gelesen habe. gier von elfriede jelinek ist ein unterhaltungsroman. so steht es zumindest vorn drauf. aber dann müsste das ganze ja eine leicht lesbare geschichte sein, und das ist sie einfach nicht. die geschichte hat genau genommen noch nicht mal angefangen. mir ist es momentan zu mühselig, zugang zum schreibstil von frau jelinek zu finden. deshalb widme ich meine aufmerksamkeit etwas anderem und versuche mich danach vielleicht noch mal an diesem werk. vielleicht auch nicht.
ist es Ihnen auch schon mal passiert, dass sie mit einem buch nicht klargekommen sind und es enttäuscht, entnervt oder wie auch immer zur seite legten?

Geschrieben von emily am 10. Juni 2008 | Abgelegt unter gefragt | 10 Kommentare

kurznotizen am montag

die RESTmülltonnen sind schon wieder fast voll. dabei werden sie erst nächste woche dienstag geleert. ich habe die mülltrennung ja nicht erfunden, und mich kotzt es manchmal auch an, papier, glas, leere dosen und plastikzeug temporär zu hause zu lagern, bis sich die fahrt zum wertstoffhof lohnt. trotzdem wäre es echt nett, wenn die menschen in meiner umgebung wenigstens ein bisschen bei dem spiel mitmachen.

ich müsste wieder mal ein paar e-mails beantworten. alle, die auf private post von mir warten, bitte ich noch um etwas geduld. tausend dank.

dieses jahr wird urlaub gemacht. darunter stellen sich die meisten von Ihnen wahrscheinlich ein hübsches hotel, das rauschende meer und feinen sand zwischen den fußzehen vor. bei mir sind es ein kleines häuschen, ein garten und zwei katzen. ich freue mich unglaublich darauf, denn es ist das erste mal, dass ich mit den kindern ein paar tage an einem ort verbringe, der uns fremd ist. mehr wird erst mal nicht verraten.

ich habe mir in den kopf gesetzt, dieses jahr den kleinsten raum der hütte, das stille örtchen, zu sanieren. grundvoraussetzung dafür ist natürlich das nötige geld. und grasgrüne bodenfliesen. und ein paar leute, die mir helfen. ob ich das hinkriege?

ich hätte gerade lust auf eine wilde kissenschlacht. fällt aus wegen personeller unterbesetzung.

ich habe hunger und appetit auf käse mit ganz dick meerrettich drauf. von letzterem ist aber nichts mehr da. dann muss ich mir eben senf auf den käse schmieren. auf geht’s, in die küche, zum kühlschrank …

Geschrieben von emily am 9. Juni 2008 | Abgelegt unter gelebt | 10 Kommentare

wir haben’s nicht verlernt

erst am nachmittag hatte ich mich dazu entschieden, das heutige EM-spiel in der bigBOX anzuschauen. zusammen mit freunden saß ich inmitten eines schwarz-rot-goldenen meeres. die stimmung war genauso ausgelassen wie vor zwei jahren bei der WM. die deutsche nationalmannschaft hat das spielen nicht verlernt und wir nicht das feiern. so viel dazu.
meine ohren schwächeln, weil das wochenende insgesamt zu laut war. ich kann mich nur eingeschränkt bewegen, weil die rechte schulter und der nacken schmerzen. woher das kommt, weiß ich nicht. aber ich weiß, dass knapp vier stunden schlaf in der letzten nacht eindeutig zu wenig waren und ich schon längst im bett liegen sollte. deshalb werde ich mir jetzt eine kleine portion erholung gönnen.
kommen Sie gut durch die nacht und in die neue woche.

Geschrieben von emily am 8. Juni 2008 | Abgelegt unter gelebt | 4 Kommentare

berauschend

als ich heute vormittag gegen elf uhr angerufen wurde und als erstes die frage gestellt bekam, wieviel alkohol eigentlich in einen menschen reinpasst, war ich wirklich froh, dass es dabei nicht um mich ging. nun ja, wenn jemand früh um vier kurz davor ist, die muttersprache zu verlieren, dann hat der pegel die kritische marke oberkante unterkiefer erreicht. was man bis dahin an alkoholischen getränken konsumiert hat, das ist die menge, die in einen menschen reinpasst. ich kann jetzt allerdings nicht sagen, wieviele liter in welchem mischungsverhältnis das in diesem speziellen fall waren. ich behaupte aber mal, dass ICH davon ganz sicher gestorben wäre.
es war eine ganz prächtige party letzte nacht. und jetzt geht es auch gleich zur nächsten. deutschland gegen polen.

Geschrieben von emily am 8. Juni 2008 | Abgelegt unter gelebt | 3 Kommentare

projekt 52, woche 23: die farbe gelb

sonnengelbe wände sehen toll aus, und gelbe osterglocken, krokusse und maistöcke sind wahrhaft meisterliche aufputschmittel bei drohender frühjahrsdepression. dann hört es aber fast schon auf. gelbe klamotten gehen bei mir beispielsweise gar nicht. und auch gelbe autos halte ich für eine optische zumutung. es sei denn, sie fahren für einen der vielen logistikdienstleister … oder es handelt sich um einen porsche. in rot sieht er scheiße aus. schwarz ist ok. silbergrau, meinetwegen. aber in gelb ist er einfach nur geil. deshalb wurde einer von ihnen auch mein motiv fürs wochenthema die farbe gelb beim projekt 52. ich habe übrigens nicht nach dem preis geschaut. den kleinen kann ich mir sowieso nicht leisten. aber falls Sie so wie ich der meinung sind, dass dieses auto ganz vorzüglich zu mir passen würde und ich es unbedingt haben sollte, dann dürfen Sie meine bankverbindung jederzeit erfragen.
(klick macht BIG)

porsche_klein.jpg

Geschrieben von emily am 5. Juni 2008 | Abgelegt unter projekt 52 | 12 Kommentare

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