das sehen hatten wir schon. diese woche geht es beim special sinne um die radarlöffel, die links und rechts des kopfes angebracht sind. mal abgesehen davon, dass sie unserem gleichgewichtssinn sehr dienlich sind, nehmen wir mit ihnen in erster linie die akkustischen reize auf, die um uns herum vorhanden sind. ich sitze, wie fast immer beim tippen, im wohnzimmer und höre zunächst mal das typische klappern einer laptoptastatur. im käfig hinter mir raschelt es, denn die pelznasen haben gerade ihr frühstück bekommen, und jede von ihnen ist nun bestrebt, für sich selbst die besten und meisten leckerbissen zu sichern. aus der beschallungsanlage bahnen sich die klänge von herrn manson ihren weg in meine gehörgänge und versuchen, mich wach zu kriegen. und ganz leise, kaum wahrnehmbar, dringt aus dem bad das rauschen des wassers zu mir herüber.
und was hört ihr gerade?
wer - so wie ich - gedacht hat, die sache mit dem clownfisch wäre durch nichts und niemanden zu toppen, der wird eines besseren belehrt, wenn er sich WALL-E, die aktuelle produktion von pixar im kino anschaut. ich war am samstag einfach nur hin und weg und fasziniert und völlig verzaubert von der geschichte des kleinen und ziemlich ramponierten roboters, der sich ganz unsterblich in die schöne roboterdame eve verliebt. in meiner schier unerschöpflichen gefühlsduseligkeit musste ich am ende auch wieder ein paar tränen ganz schnell wegwischen, damit die kinder mich nicht für völlig bescheuert halten. erzählen werde ich natürlich nichts über den film, denn ich erteile hiermit allen, die ihn noch nicht gesehen haben, den befehl: ANSCHAUEN!!!
zum ersten mal seit menschengedenken verleihe ich zehn EMIs, obwohl es ja eigentlich immer nur fünf von den begehrten dingern gibt und mit viel glück vielleicht noch einen extra. dieser film hat einfach so viele verdient. amen.
ach herrjeh, ein foto zum gedicht! niemals im leben fällt mir dazu etwas ein. das waren meine ersten gedanken, als ich vom thema gedichtinterpretation erfuhr. aber natürlich meldete sich daraufhin der in mir schlummernde und nicht totzukriegende ehrgeiz zu wort und ließ nicht locker, bis ich mich daran erinnerte, dass irgendwo ganz hinten im schrank das buch ”am südpol, denkt man, ist es heiß” steht, welches elke heidenreich komplett in versform geschrieben hat. perfekt. hier zunächst der beginn der geschichte:
Am Südpol, denkt man, ist es heiß.
Ganz falsch gedacht! Nur Schnee und Eis!
Am Südpol stehn mit ernster Miene …
… zweihunderttausend (!!!) Pinguine -
vielleicht auch noch ein bisschen mehr,
vielleicht ein bisschen wenigér.
und nun die zeilen, die zum foto gehören:
Doch alle Pinguine wissen,
dass sie stets elegant sein müssen.
Denn ab und zu, man ahnt nie, wann,
legt hier am Pol ein Dampfer an.
Er kommt ganz plötzlich, wann er will,
mal im August, mal im April,
so etwa alle drei, vier Jahre.
An Bord, da hat er keine Ware.
Er bringt nicht Heizöl, nicht Touristen,
die hier ja auch nur frieren müssten.
(Sie würden denken: Südpol? Heiß!
Ihr wisst es besser: Schnee und Eis.)
WO WAR ICH? Ja, da kommt ein Schiff,
umfährt mit Vorsicht Eis und Riff,
es will nicht sinken wie Titanic,
nein, bitte nie mehr diese Panik!
Da kommt es gerade - seht mal hin!
Das ist - das Opernschiff aus Wien.
Ein Opernschiff? Was will das hier?
Im Eis? Am Südpol? Mit Klavier?
Mit Geigen, Trommeln, Klarinetten?
Spielt man am Südpol Operetten?
An Bord: ein Dirigent, zwei Chöre,
und, guckt doch bloß:
DIE DREI TENÖRE!!!!

letzte woche habe ich begleitet von unglaublich bösen schmerzen (nein, ich bin nicht wehleidig, aber spitze gegenstände in mir sind einfach der horror!) ein bisschen blut geopfert. heute saß ich nun beim herrn doktor und war gespannt auf das ergebnis. und es ist alles fein, alles fein, alles fein. juhu. als ich ganz gezielt nach den hämoglobinwerten fragte, zeigte sich, dass sie mit dreizehn komma fünf sogar besser ausfielen als gedacht. wir unterhielten uns daraufhin ein bisschen über meine ernährungsgewohnheiten, und dabei lernte ich, dass auch im rotwein verhältnismäßig viel eisen enthalten ist. das erklärt dann bei mir so einiges, zumal der körper das zeug speichert. da sind sicher noch restbestände von der FeWo vorhanden … ich erfuhr außerdem, dass ein mittelprächtiges steak von etwa zweihundert gramm dem körper einen eisenvorrat für zwei wochen liefert. esst also vor flugreisen nicht zuviel davon und trinkt um himmels willen keinen rotwein dazu, sonst schlagen beim kontrollpersonal womöglich noch die metalldetektoren alarm. und sonst? die krankheiten und todesursachen in meiner familie, kombiniert mit meiner nicht korrekt schließenden mitralklappe, stellen für mich zwar eine nicht zu unterschätzende gefahr für ein frühes und unschönes ableben dar, momentan bin ich aber, von einer beginnenden erkältung mal abgesehen, sehr gesund. alles bestens beim abhören, alles bestens beim aufmirdraufrumdrücken, blutdruck einhundertzwanzig zu achtzig. TÜV-plakette problemlos erhalten. da soll noch mal einer sagen, mein lebenswandel wäre schlecht und ungesund.
zur feier des tages gibt es jetzt eisen in flüssiger form. prost.
es ist schon wieder mittwoch, und ich habe die ganze woche noch nichts erzählt. dabei hatte ich mir doch fest vorgenommen, eine dienstagsfrage zu stellen. gestern abend ist mir allerdings etwas dazwischen gekommen …
nun denn, ich hole das jetzt gleich mal nach und beginne mit einem thema, das sich über mehrere wochen verteilen wird. es geht dabei um die sinne, mit denen der mensch seine umwelt und sein ganzes leben wahrnimmt. gestartet wird mit dem sehen. ich liefere allerdings keine hochkomplizierte erläuterung über die augen und ihre arbeitsweise, sondern möchte stattdessen von euch wissen, was ihr dort, wo ihr euch gerade befindet, alles erblickt.
ich sitze im wohnzimmer und sehe zunächst mal mein laptop, das vor mir im büroschrank liegt. dabei fällt mir auf, dass der schrank wieder mal aufgeräumt werden sollte. wenn ich mich so umschaue, neben der tür beginnend und im uhrzeigersinn weiter wandernd, dann bleibt mein blick als erstes am käfig der pelznasen hängen. daneben stehen einen vitrine und das kleine regal mit fernseher und beschallungsanlage. nach balkontür und fensterfront mit viel grünzeug kommt die kuschelecke mit zwei mal couch, sessel und tisch. dann wäre da noch das in die wand eingelassene regal mit CDs, DVDs, spielen, büchern und ein bisschen dekorativem krimskrams und mein “fahrrad”, das davor steht und auf seine benutzung wartet. was sehe ich noch? die wände sind weiß mit einem unregelmäßigen gelben muster. eine andere farbe wäre nach acht jahren nicht schlecht. das ist mir aber zu viel arbeit, und eine vorstellung, wie das endergebnis aussehen könnte, habe ich leider auch nicht. an den wänden hängen zwei bilder von kandinsky und ein großes foto, das mir ein kollege geschenkt hat, weil ich es so schön fand. und zu guter letzt erinnert mich mitten im raum stehend das bügelbrett an das, was ich jetzt unbedingt tun muss.
und was seht ihr um euch herum?
oh weh, die woche ist fast vorüber, und ich schulde euch noch die berichterstattung von den letzten drei tagen …
freitag. bis nachmittags halb vier tobte der ganz normale wahnsinn. abends war ich eingeladen, in einen geburtstag reinzufeiern. angenehmerweise hat man mich chauffiert, und mir wurde bei der gelegenheit gleich noch ein “neuer” tisch fürs wohnzimmer geliefert. die party war verdammt lustig, das essen ganz hervorragend und der französische cabernet sauvignon aus biologisch angebauten trauben der oberhammer. da merkt man nach einer flasche so gut wie nix und kann getrost weitertrinken. und der gutschein für einen kurs zum herstellen von pralinen bei einer der besten konditormeisterinnen der gegend, der kam bei der beschenkten noch um einiges besser an als ich gehofft hatte. alles bestens am freitag.
samstag. wieder der ganz normale wahnsinn, diesmal mit einkaufen und haushalt. am nachmittag unternahm ich mit einem … ähm, ich nenne ihn mal an-mir-interessierten (wie erkläre ich ihm am besten, dass er ein netter kerl ist und punkt und ende?) … einen spaziergang inklusive einkehr in einer wirtschaft. ich genoss den ersten federweißer der saison und dazu lecker zwiebelkuchen. abends bin ich seit langer zeit wieder mal auf der couch liegend ins land der träume entschwunden und erst um viertel nach zwei aufgewacht. auch am samstag alles bestens.
sonntag. das war heute kein normaler wahnsinn. ich verbrachte nämlich wesentlich mehr zeit in der küche, als das bei mir üblich und erwünscht ist, und verwandelte sie dabei in ein mittelprächtiges schlachtfeld. zuerst war das mittagessen dran. es gab hackbraten, und ich habe dafür eins komma fünf kilo durchgedrehtes fleisch verarbeitet. wann lerne ich es eigentlich, einigermaßen normale portionen zu kochen? und warum sieht das beim einkaufen immer nach so wenig aus? naja, das zeug kann man wenigstens einfrieren und hat was da, wenn’s mal schnell gehen muss. dann habe ich gebacken, eine käsesahnetorte und einen zwetschgendatschi mit streuseln obendrauf. was für einen geschirrberg die herstellung von so ein bisschen kuchen verursacht … unglaublich. ich habe heute das erste mal eine spülmaschine vermisst und war so was von froh, als die vielen schüsseln und sonstigen utensilien wieder sauber im schrank verstaut waren. trotzdem sage ich jetzt einfach mal: auch am sonntag alles bestens, denn schließlich habe ich das ja freiwillig gemacht.
und nun ist es schon wieder zeit, ins bett zu gehen. kommt gut in die neue woche.
gestern abend war ich so geplättet, dass ich keine lust mehr zum schreiben verspürte. warum? ich habe außerplanmäßig ungefähr zweieinhalb stunden mit jemandem, den ich persönlich nicht mal kenne, per telefon seinen völlig verseuchten rechner ins leben zurückgeholt. anfangs nagten (berechtigte) zweifel an mir, ob das gelingen wird, denn das herrchen dieser virenschleuder hat sich gleich zu beginn als DAU geoutet. aber ich war sooooo gut, auch wenn ich leider das gefühl habe, dass er nicht wirklich verstanden hat, was er da eigentlich rumgeklickt und gelöscht und sonst noch gemacht hat. wegen dieser aktion musste ich den englischkurs leider ausfallen lassen. meine mentorin wird es mir hoffentlich verzeihen, dass ich immer noch im rückstand bin.
heute liege ich gut im plan. kein wunder - er wurde ja auch gekürzt. die blutabzapferei zu morgendlicher stunde erwies sich wieder mal als … nein, ich will nicht drüber reden. ich rede lieber von angenehmen und lustigen dingen. vom rückenfitnesskurs beispielsweise. der war nämlich eine spaßige sache. ich habe mich mit vierzehn weiteren interessierten gedehnt und gestreckt, den körper zusammen- und wieder auseinandergerollt, in bauch, rücken, flanke und keine ahnung wo noch überall hin geatmet und auch einige wichtige theoretische dinge gelernt. und jetzt sollte ich eigentlich ein date mit T. haben. der weilt aber, anders als gedacht, nun doch nicht im städtchen. macht nix. gibt schlimmeres. hab ich wenigstens zeit für euch. also, stellt schon mal die getränke kalt. ich drehe gleich eine runde durch kleinbloggersdorf
nachdem ich euch gestern über meinen wochenplan in kenntnis gesetzt habe, möchte ich nun auch jeden tag versuchen, über erfolge, misserfolge, rückschläge und so weiter zu berichten.
heute hatte ich, wie angekündigt, noch mal urlaub. von erholung keine spur. der wecker riss mich um sechs uhr gnadenlos aus dem schlaf. es folgte das übliche: frühstück, brotzeit machen, gerangel im bad, abfahrt. den sohn habe ich ausnahmsweise direkt vor der schule abgesetzt. anschließend brachte ich die tochter und mich selbst ins gymnasium. wir drängelten uns mit den vielen anderen fünftklässern und deren müttern, vätern und wasweißichnichtnochalles in die turnhalle. es folgte ein kleines progrämmchen mit musik und artistischen einlagen, und ich konnte mir auch diesmal nicht erklären, warum da jedesmal so ein theater veranstaltet wird. es würde doch reichen, wenn jemand das anwesende volk kurz begrüßt, die liste verliest, welches kind in welche klasse gesteckt wird, und fertig. nun ja, es ging dann doch vorüber, und ich konnte mich den dringend zu erledigenden aufgaben widmen. rezepte beim herrn doktor holen und ein paar termine vereinbaren, beispielsweise. damit taucht schon mal ein absoutes highlight ganz neu im wochenplan auf, denn am donnerstag erwartet man mich zum blutabzapfen. es ging weiter zum schuh- und schlüsseldienst. kann mir eigentlich mal jemand erklären, warum es sich bei diesen dienstleistungsunternehmen immer um eine kombination von “wir richten Ihre treter” und “wir klonen Ihren schlüssel” handelt? das sind doch völlig verschiedene dinge. das ist doch so, als würde man beim autohändler auch noch eine maniküre angeboten bekommen. ok, weiter im text. ich bin dann bei C*A gewesen, um für die kinder ein paar hübsche textile teilchen zu kaufen, die sie aufgrund ihres unkontrollierten wachstums benötigen. was für eine ruhe. himmlisch. keine menschenmassen. überall platz. leere umkleidekabinen. alles anders als sonst. nun denn, ich fand auch einiges in akzeptabler preisklasse und gönnte mir sogar selbst etwas: eine jacke, die geradezu perfekt bei dem hundsmiserablen wetter ist, das derzeit herrscht. anschließend trottete ich mit zwei riesigen tüten bepackt zur bank, habe da ein paar dinge geregelt und ein bisschen geld mitgenommen, weil ich ja schließlich meine frisch beabsatzten schuhe und den schlüssel fürs töchterchen abholen und in bar bezahlen wollte. zurück zum auto und alles verstaut. auf dem weg nach hause habe ich drei halbe hühner vom grill mitgenommen, weil keine zeit mehr zum kochen blieb. sonst hätte ich nämlich die tochter nicht abholen können. nach dem mittagessen schrieb ich die schulsachen zusammen, die die kinder brauchen. viel war es diesmal nicht. da wird sicher noch einiges nachkommen. mit der liste marschierte ich in den nahegelegenen büromarkt, und da stellte sich mir schon wieder eine frage, die regelmäßig in meinem kopf rumpoltert, zu der ich demnächst aber einen extra beitrag verfassen werde. nachdem auch das erledigt war, folgte haushalt, haushalt, noch mal haushalt. haushalt bis zum erbrechen. ich möchte bitte eine putzfrau haben. oder andere kinder. oder beides. beim anschließenden leeren der postfächer fand ich dann einen hilferuf, der mich wahrscheinlich morgen abend davor bewahrt, in langeweile zu ertrinken. die dienste von frau dr. PC sind wieder mal gefragt. und dann stand noch der englischkurs von vor zwei wochen auf dem tagesplan, hinter den ich nun auch endlich einen haken setzen darf.
puh, alles in allem war das heute richtig heftig. und ich bin jetzt auch sehr müde und freue mich auf mein bett, in das ich gleich fallen werde.
kommt gut durch die nacht und träumt schön
… übermorgen lass ich mir vom könig ein kind machen. oder so. nein, das ist natürlich alles blödsinn. ich kann zwar so was ähnliches wie kochen, aber von der braukunst verstehe ich rein gar nichts, und noch ein kind - niemals.
also noch mal von vorn.
heute: der erste tag im büro, und es war alles beim alten. außerdem habe ich den englischkurs von vor drei wochen nachgeholt. im urlaub hatte ich nämlich keine lust zu derlei späßen.
morgen: die schule beginnt endlich wieder. endlich, weil die kids inzwischen unter einem echten ferienkoller leiden. nach sechs wochen ist das auch kein wunder. zur feier des tages nehme ich noch mal einen tag frei. naja, eigentlich will ich nur in ruhe die vielen hefte, umschläge und so weiter einkaufen können. nach feierabend würde mir das zu stressig werden. und dann wird morgen auch noch der englischkurs von vor zwei wochen gemacht.
übermorgen: keine termine, also kann ich den englischkurs von letzter woche und außerdem gleich noch den aktuellen hinter mich bringen.
donnerstag: der zehnwöchige kurs “rückenfitness”, für den ich mich angemeldet habe, geht los. danach habe ich ein date mit einem nicht ganz so unbekannten. ich werde mich vorbildlich benehmen und ihm auf die finger hauen, wenn er selbige nicht bei sich behält.
freitag: da bin ich zum in-den-geburtstag-reinfeiern eingeladen. für mehr ist kein platz im terminkalender.
samstag: fragezeichen
sonntag: noch ein größeres fragezeichen
so sieht das diese woche bei mir aus. eventuell bekomme ich noch einen elternabend aufs auge gedrückt, was ein kleine änderung im plan erforderlich machen würde. ansonsten muss ich mir nur noch fürs wochenende etwas einfallen lassen. hat jemand eine idee?
… der dreizehnte september. du hast in den letzten tagen immer wieder damit gerechnet, aber nichts ist passiert. und dann gehst du schnell noch mal los, um die semmeln fürs sonntagsfrühstück zu holen und siehst sie im regal stehen und liegen. diesmal konnte ich noch widerstehen.
und sonst? das wetter zeigte sich heute unübersehbar herbstlich. es nieselte und wurde den ganzen tag nicht richtig hell. eröffnung der heizsaison, schön wie es rauscht und wärmer wird.
dank einer werbepost meines autodealers wurde ich daran erinnert, dass mein corsa neue plaketten braucht. und ich hatte mich schon gefreut, weil die steuerrückzahlung vor ein paar tagen auf dem konto verbucht wurde. das geld kann ich also gleich wieder abschreiben.
ich habe mal ein bisschen in der schublade projekt 52 gestöbert und festgestellt, dass ich immer noch zwei fotos schuldig bin: woche 20 mit dem thema “kurioses, merkwürdiges, schräges” und woche 31 mit dem thema “wertvoll”.
der sohn hat seinen ersten und bisher einzigen weihnachtswunsch geäußert. ich bin wirklich sehr erfreut, dass es sich dabei um dänische plastikbausteinchen handelt. bei einem zwölfjährigen seines kalibers ist das ja nicht unbedingt zu erwarten. trotzdem muss ich sehr angestrengt über die erfüllung dieses wunsches nachdenken, denn so ein trade federation MTT kostet schlappe einhundertfünfunddreißig euronen, und es gibt ja noch mehr leute, die von mir ein geschenk bekommen möchten.
ich wollte heute endlich wieder mal durch die nacht ziehen. nachdem mich aber ein sehr bösartiger bauchschmerz plagt und die erste busc*pan so überhaupt keine bereitschaft zur erbringung ihrer leistung zeigt, werde ich ihr gleich noch eine zweite zur gesellschaft hinterher schicken. damit ist der abend allerdings gelaufen, weil mir schon von der ersten ziemlich nebelig im kopf ist und die zweite den zustand sicher noch verstärkt. aber vielleicht hilft das zeug wenigstens, BEVOR der schmerz irgendwann von allein den rückzug antritt.
zurückziehen werde ICH mich jetzt auf jeden fall erst mal, und zwar auf die couch und unter eine kuschelige decke. freunde, ich fühle mich einfach elend und möchte in meinem nächsten leben alles werden, nur keine frau.
schönes restliches wochenende allerseits.