ein urlaubstag mit emily

nachdem ich euch gestern über meinen wochenplan in kenntnis gesetzt habe, möchte ich nun auch jeden tag versuchen, über erfolge, misserfolge, rückschläge und so weiter zu berichten.
heute hatte ich, wie angekündigt, noch mal urlaub. von erholung keine spur. der wecker riss mich um sechs uhr gnadenlos aus dem schlaf. es folgte das übliche: frühstück, brotzeit machen, gerangel im bad, abfahrt. den sohn habe ich ausnahmsweise direkt vor der schule abgesetzt. anschließend brachte ich die tochter und mich selbst ins gymnasium. wir drängelten uns mit den vielen anderen fünftklässern und deren müttern, vätern und wasweißichnichtnochalles in die turnhalle. es folgte ein kleines progrämmchen mit musik und artistischen einlagen, und ich konnte mir auch diesmal nicht erklären, warum da jedesmal so ein theater veranstaltet wird. es würde doch reichen, wenn jemand das anwesende volk kurz begrüßt, die liste verliest, welches kind in welche klasse gesteckt wird, und fertig. nun ja, es ging dann doch vorüber, und ich konnte mich den dringend zu erledigenden aufgaben widmen. rezepte beim herrn doktor holen und ein paar termine vereinbaren, beispielsweise. damit taucht schon mal ein absoutes highlight ganz neu im wochenplan auf, denn am donnerstag erwartet man mich zum blutabzapfen. es ging weiter zum schuh- und schlüsseldienst. kann mir eigentlich mal jemand erklären, warum es sich bei diesen dienstleistungsunternehmen immer um eine kombination von “wir richten Ihre treter” und “wir klonen Ihren schlüssel” handelt? das sind doch völlig verschiedene dinge. das ist doch so, als würde man beim autohändler auch noch eine maniküre angeboten bekommen. ok, weiter im text. ich bin dann bei C*A gewesen, um für die kinder ein paar hübsche textile teilchen zu kaufen, die sie aufgrund ihres unkontrollierten wachstums benötigen. was für eine ruhe. himmlisch. keine menschenmassen. überall platz. leere umkleidekabinen. alles anders als sonst. nun denn, ich fand auch einiges in akzeptabler preisklasse und gönnte mir sogar selbst etwas: eine jacke, die geradezu perfekt bei dem hundsmiserablen wetter ist, das derzeit herrscht. anschließend trottete ich mit zwei riesigen tüten bepackt zur bank, habe da ein paar dinge geregelt und ein bisschen geld mitgenommen, weil ich ja schließlich meine frisch beabsatzten schuhe und den schlüssel fürs töchterchen abholen und in bar bezahlen wollte. zurück zum auto und alles verstaut. auf dem weg nach hause habe ich drei halbe hühner vom grill mitgenommen, weil keine zeit mehr zum kochen blieb. sonst hätte ich nämlich die tochter nicht abholen können. nach dem mittagessen schrieb ich die schulsachen zusammen, die die kinder brauchen. viel war es diesmal nicht. da wird sicher noch einiges nachkommen. mit der liste marschierte ich in den nahegelegenen büromarkt, und da stellte sich mir schon wieder eine frage, die regelmäßig in meinem kopf rumpoltert, zu der ich demnächst aber einen extra beitrag verfassen werde. nachdem auch das erledigt war, folgte haushalt, haushalt, noch mal haushalt. haushalt bis zum erbrechen. ich möchte bitte eine putzfrau haben. oder andere kinder. oder beides. beim anschließenden leeren der postfächer fand ich dann einen hilferuf, der mich wahrscheinlich morgen abend davor bewahrt, in langeweile zu ertrinken. die dienste von frau dr. PC sind wieder mal gefragt. und dann stand noch der englischkurs von vor zwei wochen auf dem tagesplan, hinter den ich nun auch endlich einen haken setzen darf.
puh, alles in allem war das heute richtig heftig. und ich bin jetzt auch sehr müde und freue mich auf mein bett, in das ich gleich fallen werde.
kommt gut durch die nacht und träumt schön :)

Geschrieben von emily am 16. September 2008 | Abgelegt unter gelebt |

2 Kommentare zu “ein urlaubstag mit emily”

  1. Thomasam 16. September 2008 um 23:22 Link zum Kommentar

    Mit der Putzfrau kann ich dir noch glauben, aber die Kinder? Oder hat das was mit den Titel des gestrigen Eintrags zu tun: Heute koch ich…. ;-)

  2. noch ein Markusam 17. September 2008 um 12:43 Link zum Kommentar

    das hört sich im ganzen ja eigentlich nach einem recht entspannten Tag an
    :)
    *duckundweg*

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