mit allen sinnen: hören

das sehen hatten wir schon. diese woche geht es beim special sinne um die radarlöffel, die links und rechts des kopfes angebracht sind. mal abgesehen davon, dass sie unserem gleichgewichtssinn sehr dienlich sind, nehmen wir mit ihnen in erster linie die akkustischen reize auf, die um uns herum vorhanden sind. ich sitze, wie fast immer beim tippen, im wohnzimmer und höre zunächst mal das typische klappern einer laptoptastatur. im käfig hinter mir raschelt es, denn die pelznasen haben gerade ihr frühstück bekommen, und jede von ihnen ist nun bestrebt, für sich selbst die besten und meisten leckerbissen zu sichern. aus der beschallungsanlage bahnen sich die klänge von herrn manson ihren weg in meine gehörgänge und versuchen, mich wach zu kriegen. und ganz leise, kaum wahrnehmbar, dringt aus dem bad das rauschen des wassers zu mir herüber.
und was hört ihr gerade?

Geschrieben von emily am 30. September 2008 | Abgelegt unter gefragt |

16 Kommentare zu “mit allen sinnen: hören”

  1. crosaam 30. September 2008 um 08:07 Link zum Kommentar

    Das tuckern eines Dieselbaggers der gerade hier vor dem gekippten Bürofenster Erde auf einen Lastwagen läd. Es gibt schöneres ;)

  2. Justinaam 30. September 2008 um 08:39 Link zum Kommentar

    Einen Presslufthammer ein paar Häuserecken weiter. Ungwöhnlich in unserer sonst eher beschaulichen Ruhe… Ich mache jetzt mal das Fenster zu…

  3. Eveam 30. September 2008 um 08:59 Link zum Kommentar

    Natürlich Deinen Mann, der seinen Astralkörper mit heißem Wasser abduscht…und der Dampf lässt ihn kaum noch erkennen…:-)

  4. Herr Schmidtam 30. September 2008 um 10:30 Link zum Kommentar

    Ich höre Stimmen! Sie erzählen mir Dinge, die ich nicht hören will. Sie sind immer da. IMMER! Dabei ist hier kein anderer Mensch.

  5. lilitham 30. September 2008 um 11:00 Link zum Kommentar

    Ich höre auch Stimmen.
    und zwar eine quietschige, ungeduldige, die versucht, “Mama” sagen zu lernen und eine, die lacht und lacht und vor sich hin brabbelt, wie man eben vor sich hin brabbelt, wenn man knapp eins ist.
    ab und an fällt mal ein Teil runter und ich hoffe, dass es sich um Spielzeug handelt und dass die Zwillinge nicht gerade die Fernsehbedienung gefunden haben, die sie unaufhörlich suchen, weil sie so viele tolle Gummiknöpfe hat.

  6. noch ein Markusam 30. September 2008 um 12:50 Link zum Kommentar

    den livestream von n-tv, Mausgeklicke und tastaturgeklapper

  7. Wolfgangam 30. September 2008 um 13:11 Link zum Kommentar

    Draußen vor dem gekippten Fenster Regen, der auf die Blätter im Wald prasselt. Ab und an fährt ein LKW vorbei (private Zufahrt zur Firma, daher kein Dauerverkehr).
    Bei mir selbst klappern der Tastatur, und nebenher läuft Bayern3 (gut, dass es Satellit gibt…). Aus dem anderen Teil vom Labor ab und an ein Telefonat und jede Menge lärmende Gerätelüfter - aber es soll ja auch nicht zu gemütlich werden. ;-)

  8. Lilyam 30. September 2008 um 14:36 Link zum Kommentar

    Den Fernseher, meinen Freund, der sich dauernd räuspert, natürlich meine Tastatur, aber viel lauter die von meinem Freund, das was aus seinen Kopfhörern kommt und die Autos draußen.. also nich sooo schöne Geräusche..

  9. Uweam 30. September 2008 um 20:36 Link zum Kommentar

    Die Musik aus den Lautsprechern ringsrum, die heute etwas lauter ist als sonst, weil sie die Regentropfen übertönen soll, die von draußen ans Fenster und aufs Fensterbrett trommeln. Die Tastatur klappert dafür nicht, jedenfalls nicht lauter als meine n-1 lockeren Schrauben…

  10. Beachballam 30. September 2008 um 21:05 Link zum Kommentar

    Die rumpelnde Waschmaschine, in der meine fischigen Arbeitsklamotten trudeln, ganz leises Simselgeräusch zerplatzender Kleinstbläschen in meinem Oettinger-Prekariatsfeierabendbier, davon stammende unterdrückte Rülpsgeräusche (sorry), das Knarren meines Korbsessels und gleich ganz, ganz laut “Epitaph” von “Frontline Assembly”.

  11. emilyam 1. Oktober 2008 um 06:41 Link zum Kommentar

    oh fein, das ist ja eine wirklich tolle geräuschkulisse, die wir zusammmen gekriegt haben. danke an alle fürs mitspielen :)

    @eve: es gibt leider keinen männlichen astralkörper in diesem haushalt. aber schöne vorstellung ;-)

    @herr schmidt: in deinem kopf wohnen auch ungebetene gäste??? die sollten wir mal zusammen mit den in meinem kopf lebenden quälgeistern in den urlaub schicken …

    @uwe: lockere schrauben? *schraubendreher rüberreich* :D

  12. littleandyam 1. Oktober 2008 um 16:13 Link zum Kommentar

    Ich höre grad das übliche Bürogedöns :-) ein Mitarbeiter ein Zimmer weiter ist gehörlos, da erübrigt sich die Frage dann…

  13. Eveam 1. Oktober 2008 um 19:03 Link zum Kommentar

    schade.. also keinen Mann mit Astralkörper…

    Dann überleg ich mir ne andere Geschichte:-)

  14. […] nach hören und sehen kommt heute das schmecken als nächster sinn dran. süß, sauer, salzig, bitter. das sind die geschmacksrichtungen, die die äußerst empfindlichen knospen auf unserer zunge wahrnehmen. sie werden von ihnen zu unterschiedlichen elektrischen impulsen umgewandelt und dadurch vom hirn richtig erkannt. schokolade schmeckt süß, essig sauer, die suppe eventuell zu salzig und radicchio nun mal bitter. so einfach ist das. meine geschmacksknospen haben dem kopf gerade erzählt, dass sich kaffee im mund befindet. der ist übrigens bitter, wobei die intensität sehr stark von röstung und zubereitung abhängt. der inhalt der vor mir stehenden tasse ist auf jeden fall sehr gut. was schmeckt ihr denn gerade? gibt es etwas, was eure geschmacksknospen gar nicht mögen? und was bringt sie und damit euch in verzückung? […]

  15. […] dienstag abend, zeit für eine frage. nach hören, sehen und schmecken ist beim thema sinne diesmal das riechen an der reihe. wenn ich darüber nachdenke, welchen geruch ich gar nicht gern in meiner nase habe, dann fallen mir als erstes die biologischen abfallprodukte unseres allgäuer braunviehs ein, die deren herrchen regelmäßig und wahrscheinlich viel öfter als erlaubt, aber dennoch mit begeisterter miene auf ihren wiesen versprühen. das stinkt einfach ekelhaft, weshalb ich mich auch lieber den düften zuwende, die ich mag. wenn ich ein päckchen kaffee öffne, dann muss ich beispielsweise immer meine nase reinhalten, weil das so lecker riecht. ich schnupper gern an rosen und habe festgestellt, dass die orangefarbenen meistens das betörendste aroma verströmen. kann ich nicht dran vorbei gehen, ohne eine nase voll mitzunehmen. der süße geruch von frisch gebackenen plätzchen ist für mich unwiderstehlich. und es gibt parfums, die mich regelrecht um den verstand bringen, wenn sie vom dazu passenden mensch getragen werden. ist es der falsche mensch, bewirkt es das genaue gegenteil. etwas eigenartig finden es die meisten leute, dass ich den “gestank” der benachbarten eisengießerei mag. doch er weckt erinnerungen an meine kindheit und die schmiedewerkstatt der großeltern und daran, wie mein papa gerochen hat, wenn ich auf seinem schoß saß und er mich im arm hielt. die liste mit den von mir bevorzugten gerüchen ließe sich fast endlos fortsetzen. was mir gerade noch eingefallen ist: pfeffer hat bei mir einen eher neutralen status. während meiner schwangerschaften führte allerdings schon der gedanke an diesen geruch zu brechreiz. so, und nun möchte ich natürlich wissen, welche düfte euch die nase rümpfen lassen und bei welchen ihr dahinschmelzt. riecht ihr vielleicht jetzt gerade etwas ganz besonderes? und gibt es gerüche, die erinnerungen in euch wachrufen? […]

  16. […] beim letzten der fünf offiziell existierenden sinne geht es heute um den tastsinn. wie schon bei den vorherigen beiträgen zum hören, sehen, schmecken und riechen möchte und werde ich auch diesmal keine wissenschaftliche abhandlung dazu niederschreiben, weil ich zum einen viel zu faul bin, um mich darüber bis ins letzte detail schlau zu machen und weil die dienstagsfrage zum anderen auch weiterhin ein locker-lustiges spiel bleiben soll. ich nenne je ein beispiel zu den verschiedenen mechanischen reizen druck, berührung, vibration, schmerz und temperatur und möchte dann folgendes wissen: was fällt euch ganz spontan noch dazu ein? ist ja eigentlich ganz einfach, und deshalb hoffe ich auch auf rege beteiligung […]

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