kinder sind anstrengend. jeder, der welche hat, wird das bestätigen können. und wenn der nachwuchs älter und selbstständiger wird, dann bringt das nicht zwangsläufig verbesserungen mit sich. kann ich ein lied von singen. da denkt man sich beispielsweise, dass die brut alt genug ist, um die von mir frisch gebügelte wäsche ordentlich in den schrank zu räumen, der stapel schafft es aber lediglich bis irgendwo hinter die tür des kinderzimmers, wo er einfach fallen gelassen wird, um kurze zeit später den eindruck zu erwecken, es könnte sich um schmutzwäsche handeln. doch ganz speziell bei meinen kindern gibt es inzwischen auch einen äußerst positiven fortschritt in ihrer entwicklung zu beobachten. die beiden legen nämlich sehr viel wert darauf, dass es zum sonntäglichen frühstück semmeln gibt. nun finden sich aber nicht immer die zum selber fertig backen in den unendlichen weiten meines tiefkühlers. dann muss jemand seinen hintern in bewegung setzen und zum bäcker gehen. und das bin nicht ich. wer semmeln haben will, der muss sie auch holen. bisher ist die tochter freiwillig losmarschiert, weil der sohn nun mal ein typisch faules männerkind ist und sich gern bedienen lässt. bisher. denn heute haben ihn hunger und das gierige verlangen nach den duftenden kleinen dingern aus dem haus getrieben. und nach seiner rückkehr aus der morgendlichen kälte der großen weiten welt hat er sogar den tisch gedeckt. ordentlich. messer auf der richtigen seite. butter, nutella, honig, marmelade. heute nachmittag werde ich ihm mal zeigen, wie das mit dem kaffee kochen funktioniert …
ein schritt vorwärts
Geschrieben von emily am 30. November 2008 | Abgelegt unter gelebt |
3 Kommentare zu “ein schritt vorwärts”
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Na siehste, ist eben doch nicht Hopfen und Malz verloren, bei uns Männern….^^
hm, naja … vielleicht hast du recht. mit viel glück könnte eventuell doch noch was vernünftiges aus dem sohn werden.
Der wollte doch bestimmt beim Nikolaus Eindruck schinden
?