als kitsch definiere ich persönlich all die gegenstände, die einen rein dekorativen zweck erfüllen sollen, dabei aber optisch so unmöglich sind, dass ich sie nicht mal unter androhung der todesstrafe in meine hütte bringen würde. gerade in der weihnachtszeit wird die welt ja von solchem plunder überhäuft. was man da alles zu sehen kriegt. bunt blinkende lichter in den fenstern finde ich beispielsweise völlig daneben. ein übermaß an glitzer und gold gehört für mich ebenfalls in diese schublade. und als ganz besonders grauenvoll stufe ich das ein, was ich als motiv für das projektthema der letzten woche gewählt habe: einen künstlichen nadelbaum, der beim vorbeigehen augen und mund öffnet und singt. er ist sowohl fürs auge als auch für die ohren eine zumutung und ich hoffe, dass in den verbleibenden tagen bis weihnachten niemand auf die idee kommt, dieses grässliche ding anzuschalten.
(und diesmal wird mit klick nichts BIG.)

Was ist das Ding abstoßend, fehlt nur noch der besoffen-schnarchende Weihnachtsmann in der Schubkarre.
das ist kein kitsch, sondern eine zumutung
wie furchtbar. ich mag ja klicki-bunti-blinkie, aber DAS ist dann auch für mich zuviel …
@thomas: erinner mich nicht an den schnarchenden weihnachtsmann. das sind doch kulturbanausen, die sich so was in die hütte stellen.
@alexandra: danke für die zustimmende meinung.
*lach* Das Thema ist wirklich voll getroffen ^^
irgendwie kriegt man das gefühl, dass der baum einen anschaut