und auch dieses jahr gibt es das projekt 52, und obwohl ich noch nicht alle fotos für null acht geschafft habe, bin ich wieder dabei. geändert hat sich an den spielregeln zwar, dass es keine extra fürs projekt angefertigten werke sein müssen, ich werde aber trotzdem versuchen, immer frischware zu liefern. gleich beim ersten thema “deine stadt” habe ich damit leider ein problem, weshalb es sich in die warteschlange einreihen muss. das thema der zweiten woche ist dagegen recht einfach: zeit. aus sekunden werden minuten, aus minuten stunden, aus stunden tage und so weiter. die zeit tickt beständig vor sich hin. manchmal vergeht sie mir zu langsam, meistens jedoch viel zu schnell. dann bin ich bestrebt, sie möglichst effektiv zu nutzen und nicht mit leerlauf zu verschwenden. wenn sich die arbeit in der hütte beispielsweise wieder mal stapelt und mir die waschmaschine mit ihrer anzeige verrät, dass sie in zwölf minuten fertig ist, setze ich mich nicht tagträumend daneben und warte darauf, von ihrem piepsen geweckt zu werden, sondern schnappe mir die kamera, mache ein foto und putze anschließend noch schnell ein fenster.

Eine auf schon fast poetische Weise prosaisches Foto. Mal wieder ein klasse schräger Einfall, Frau Emily!
danke vielmals. ich habe mich nur gefragt, wieviel zeit mir noch bleibt, bis die wäsche fertig ist. und beim wort “zeit” ist mir das projekt 52 eingefallen. der alltag präsentiert einem doch immer wieder die besten vorlagen