ich war ja fest davon überzeugt, dass es mir heute besser geht. allerdings quälte ich mich erneut völlig kraftlos und mit schmerzendem kopf aus dem bett. zusätzlich musste ich dann noch feststellen, dass die rechte gesichtshälfte leicht angeschwollen ist. die rüsselpest nahm also doch besorgniserregende ausmaße an, und ich entschied mich deshalb gegen die fahrt ins büro und stattdessen für einen kleinen plausch mit dem arzt meines vertrauens. das war auch gut so, denn: nasennebenhöhle dicht, stirnhöhle dicht, stark geschwollene lymphknoten, eitrige mandeln. nun darf ich antibiotika schlucken, soll weiterhin viel tee trinken, mit kamillenaufgüssen inhalieren, täglich zehn minuten an die frische luft gehen und mich die ganze woche vom schreibtisch fernhalten. und wenn bis mittwoch keine deutliche besserung spürbar ist, will mich der herr K. noch mal sehen, weil dann die wahrscheinlichkeit sehr groß ist, dass der pharmazeutische hammer bei mir nicht anschlägt. bleibt zu hoffen, dass ich zu den neunzig prozent der menschheit gehöre, bei denen das zeug hilft. ich wäre nämlich wirklich gern wieder schmerzfrei.
außer gefecht
Geschrieben von emily am 26. Januar 2009 | Abgelegt unter gelebt |
7 Kommentare zu “außer gefecht”
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Versuchen Sie Salz- statt Kamilledampfbäder. Ist besser gegen die Viren.
Nochmals gute Besserung
Alkohol mögen die Viren auch nicht…
@siri: das werde ich einfach abwechselnd machen, vormittags kamille, nachmittags salz. dann wird’s der nase nicht langweilig
@ede: hab ich auch schon gehört. ich sollte die antibiotikakapseln am besten mit einem großzügigen schluck rotwein runterspülen
mal im ernst, mir ist nicht nach alkohol zumute. und das will bei mir was heißen …
Gute Besserung!
ich kann da nur Nasenspülungen (Nasenduschen) mit Kochsalzlösung empfehlen, gerade wenn die Nasennebenhöhlen betroffen sind… gute Besserung!
Gute und rasche Besserung.
ich hoffe es geht dir mittlerweile etwas besser!
:)