krank zu sein, das ist echt anstrengend. ich steckte seit samstag in zwei bis drei schichten klamotten und wickelte mir außerdem noch meinen dicken, flauschigen, kuscheligen, selbstgestrickten schal um den hals. ich kochte und trank so viel tee, dass mir das zeug theoretisch zu den ohren hätte herauslaufen müssen. ich dachte und denke drei mal täglich an die eine und zwei mal täglich an die andere medizin. ich lag stundenlang auf der couch und habe gelesen, kataloge durchgeblättert, zwischendurch den tee auf die pipibox gebracht, immer wieder probiert, ob die schoki nach schoki schmeckt (definitiv die beste möglichkeit, um die funktion der geschmacksnerven zu testen), habe geschlafen, mir die nase geputzt und mit salbe versucht, eine optische katastrophe zu vermeiden (hat nicht so ganz geklappt), trotz zwei bis drei schichten klamotten und dem dicken, flauschigen, kuscheligen, selbstgestrickten schal gefroren, gehustet, geniest, gelitten, geflucht, geweint …
die nase läuft noch ein bisschen. keine ahnung, wo sie hin will. die stimme ist einigermaßen ok. ich habe keine schmerzen mehr und denke mal, dass das knistern und gelegentliche quietschen im rechten ohr auch noch ganz verschwindet. falls nicht, kaufe ich mir einfach ein anderes. (weiß jemand, was ein neues ohr kostet? und wenn ich das alte verschrotten lasse, spendiert mir die krankenkasse dann eine abwrackprämie?)
DANKE an alle, die an mich gedacht und wahrscheinlich auch mit mir gelitten und mir gute besserung gewünscht haben
Schön, dass es wieder besser geht
Jetzt schön aufpassen und warm halten, damit es nicht wieder Rückfälle gibt, das passiert gerade irgendwie komplett allen Leuten um mich herum.
Tanya, sich großmütterlich anhörend.
großmütterlich hin oder her, du hast auf jeden fall recht. der schal bleibt vorerst um den hals gewickelt, und auch sonst versuche ich mich warm zu halten. rückfall? nein danke.