kurzurlaub, zweiter tag: shopping

mit der tochter und der besten freundin auf dem wochenmarkt frühstücken und dann … schuhe für die tochter standen auf dem einkaufszettel. sonst nichts. am ende wurde natürlich viel mehr daraus. angefangen hat die shoppingtour aber tatsächlich mit schuhen. für mich. ich hielt ganz entzückt etwas hochhackiges in pink in der hand, doch eine stimme aus dem hintersten winkel meines kopfes sagte mir, ich soll die wieder ins regal zurückstellen und stattdessen etwas für die in fünf wochen anstehende hochzeit aussuchen, für die ich so was von überhaupt gar nichts zum anziehen habe. nun machen es die meisten ja so, dass sie erst klamotten kaufen und dann das passende schuhwerk dazu. bei mir läuft das oftmals andersrum. und so schlüpfte ich in diese bezaubernden pumps und wusste in dem moment auch ganz genau, wie der rest des outfits aussehen muss. brauchte nur noch gefunden werden. viel glück! und dann geschah das von mir für unmöglich gehaltene: im ersten laden hat das erste von mir ausgewählte gepasst und den kritischen sehtest im spiegel bestanden. doch es ging gleich weiter. nachdem die tochter praktischerweis dabei war, sollte auch für sie etwas schönes und für eine hochzeit taugliches gefunden werden. das war etwas schwieriger, weil es sich bei ihr um ein kind der kategorie hungerhaken handelt und die meisten klamotten sackartig erscheinen. doch wir fanden etwas schönes und konnten uns endlich den schuhen für die prinzessin widmen. ich muss gestehen, dass das der anstrengendste teil des tages war, der aber trotz vielem hin und her auch noch erfolgreich zum abschluss gebracht wurde. und als belohnung gönnten wir uns hübsche sonnenbrillen.
wiederholung? aus monetärer sicht nicht erwünscht, aber unvermeidbar, denn der sohn braucht ebenfalls noch eine neue außenhülle für das bevorstehende ereignis des jahres. (kinder, was bin ich aufgeregt. dabei muss ich nicht mal JA sagen.)

Geschrieben von emily am 11. April 2009 | Abgelegt unter gelebt |

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