spieglein, spieglein an der wand …

nehmen wir mal an, die menschen müssten sich nach ihrer äußeren erscheinung auf der erdkugel verteilen. ganz unten am südpol würden sich dann diejenigen ansiedeln, die besser mit ner tüte überm kopf das haus verlassen, die richtig schönen dürften am nordpol wohnen, und ich erlaube mir mal, in höhe des äquators einzuziehen.
was ich euch damit sagen will? ich halte mich für nichts besonderes und reihe mich gern beim mittelmaß ein, und es gibt durchaus menschen, die meine nachbarn sein könnten, es aber nicht sind, weil sie entweder keinen spiegel haben, der ihnen ihre optischen entgleisungen schonungslos auf die sehorgane knallt oder selbiger inzwischen erblindet ist. ab mit ihnen an den südpol, und den pinguinen spendieren wir eine großlieferung scheuklappen, damit sie von all dem visuellen elend verschont bleiben. 
hach, ihr lieben, so ein paar gramm boshaftigkeit tun der seele einfach gut …

Geschrieben von emily am 21. Juli 2009 | Abgelegt unter gelebt |

2 Kommentare zu “spieglein, spieglein an der wand …”

  1. Thomasam 22. Juli 2009 um 21:58 Link zum Kommentar

    Böse Emily, sich den besten Platz in Äquatornähe aussuchen. Ne, ne, ne … :)

  2. noch ein Markusam 23. Juli 2009 um 07:37 Link zum Kommentar

    was ist ein Spiegel und wofür brauch man den?
    :)

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