1. es ist warm und leicht bewölkt, und wenn der wind durch die blühenden bäume weht, sieht es aus, als würde es schneien.
2. mein balkon ist zu klein für blumen UND tomaten.
3. zur zeit ist mein liebstes pflegeprodukt ein virtuelles: der posteingang im grünen wohnzimmer 
4. mit dem zug von kempten nach wien, das ist eine schöne und lange fahrt.
5. nun, zu allererst ist es wichtig, klare spielregeln zu definieren.
6. spinnen haben kürzlich in einem meiner träume mitgespielt, und es war verdammt schwer, diesen monstern zu entkommen.
7. was das wochenende angeht, heute abend freue ich mich auf ein entspannendes bad, morgen habe ich die biene-sucht-blume-party geplant und sonntag möchte ich wieder ein bisschen mit meiner “dicken” experimentieren!
via scrap-impulse
den kopf in den sand zu stecken, hat zur folge, dass es zwischen den zähnen knirscht.
mit flower power verbinde ich in erster linie hippies, make love, not war!, blumen im haar, mit regenbögen und friedenssymbolen bemalte busse, woodstock, drogen, jesuslatschen. fürs projetkfoto habe ich meine denkrichtung allerdings geändert. flower power, das heißt nämlich nichts anderes als blumenmacht.
heute war ich bei allerprächtigstem frühlingswetter auf dem mariaberg unterwegs, der höchsten erhebung kemptens. ich sah nach langer zeit wieder mal ein rotbraunes eichhörnchen, ein reh, viele schmetterlinge und wunderschöne teppiche aus waldsauerklee. diese kleine pflanze ist mächtig genug, um sich auch dort auszubreiten, wo kaum licht hinkommt. sie ist sogar so mächtig, dass sie mich zum fotografieren auf alle viere zwang ;-)
1. 1992 war ich ein schlafendes dornröschen.
2. ans wachgeküsstwerden denke ich jetzt besser nicht.
3. gestern abend habe ich zum abendessen nichts außergewöhnliches auf den tisch gestellt.
4. liebe welt, ich möchte, dass du weißt, dass ich dich nicht immer gut finde. aber meistens.
5. über so manche dummheit anderer könnte ich herzhaft lachen, wenn’s nicht eher zum weinen wäre.
6. das angebot ist verlockend und wirklich reizvoll, und ich sage: warum nicht???
7. was das wochenende angeht, heute abend freue ich mich auf extremcouching, morgen habe ich frühjahrsputz im blumenbeet geplant und sonntag möchte ich mit den kids die gestern gekauften wanderschuhe einweihen!
via scrap-impulse
obwohl ich mir vorgenommen hatte, dieses jahr jedes foto fürs projekt 52 pünktlich bei sari abzugeben, gerate ich mit dem thema licht und schatten in verzug. ich sehe das ergebnis vor mir, doch es fehlt die richtige umgebung in kombination mit der richtigen uhrzeit und dem richtigen wetter. ganz schön schwierig, aber ich werde das schon noch hinkriegen. was mir zum projekt allerdings unter den fingerkuppen brennt … so manch einer beschwert sich ja ganz gerne mal über die themen, die gezogen werden, und auch ich finde nicht jedes schön. trotzdem mache ich mir gedanken darüber und knipse nicht schnell mal was, nur damit die sache vom tisch ist. gerade dann, wenn ich mich nicht mit der aufgabenstellung anfreunden kann, denke ich kreuz und quer und lasse das ganz besondere herz zunächst außen vor, denn auch wenn es auf jedem foto drauf sein muss - der hauptdarsteller ist es nicht!!! vielleicht sollten diejenigen, die über ein thema meckern und trotzdem kurz nach dessen veröffentlichung schon ihr ergebnis präsentieren, darüber mal nachdenken …
kinder, kommt gut in die neue woche
wahrscheinlich spalte ich meine werte leserschaft jetzt in zwei lager: eins mit denen, die mir zu meiner entscheidung gratulieren und eins mit denen, die mich für nicht ganz dicht halten.
vor zwei stunden habe ich die gestern erstandene nikon D3000 in den karton gepackt und zum blödmarkt zurückgebracht. warum? ich wollte eine canon, weil ich in grauer vorzeit mit den analogen kameras dieses herstellers durchweg sehr gute erfahrungen machen durfte. ich wurde von der besten freundin und dem verkaufspersonal wirklich gut beraten. ich nahm daraufhin, und weil der geldbeutel ohnehin nicht besonders gut ausgestattet ist, die nikon. ich lud den akku, schraubte das objektiv auf die kamera und schoss fünfundfünzig bilder. dabei hatte ich die ganze zeit ein komisches gefühl und den gedanken im kopf, dass ich eine canon wollte. und dann passierte das, was ich befürchtet hatte. ich schaute gemeinsam mit der tochter die bilder durch, und wir waren beide nicht zufrieden. das rot, die farbe, bei der ich schon mit der olympus verzweifelt bin, hat einfach nicht gepasst. ob’s die canon 1000D tatsächlich besser hinbringt, kann ich nicht sagen. der akku ist noch nicht voll …
die mädels und jungs meiner clique wissen, dass ich gerne mit der kamera rumhantiere und mit ihr durchaus passable ergebnisse zustande bringe. anscheinend mussten sie sich aber zu oft mein gejammer anhören, dass ich keinerlei ahnung von der materie hab und gar nicht weiß, was ich da eigentlich tue, denn ihnen ist nichts ”besseres” eingefallen, als mir zum geburtstag einen crashkurs in sachen digitale fotografie zu schenken 
natürlich hab ich mich unglaublich darüber gefreut. die sache hatte allerdings einen haken. die kamera. in der beschreibung stand nämlich “Ihre Kamera sollte die Möglichkeit haben, Zeit, Blende, Weißabgleich und ISO-Zahl manuell einzustellen. Zoom- oder Wechselobjektiv sind von Vorteil.” danke für das gespräch. weder meine uralte olympus noch die powershots der kids schienen mir wirklich geeignet, und mal abgesehen davon … mit einer kompaktkamera kann ich doch unmöglich diesen workshop besuchen. und so hatte ich endlich den perfekten grund, mich mit etwas zu beschenken, was ich schon lange haben wollte. das budget dafür war natürlich wieder mal sehr minimalistisch gestaltet, aber was soll’s. für mich war heute trotzdem weihnachten, denn ich besitze nun die erste spiegelreflexkamera meines lebens.

1. umziehen, schminken, haare machen und beim anblick des eigenen spiegelbildes denken sagen: “du siehst heute wieder umwerfend aus.” so läuft das bei mir.
2. nichts, was man tut, tut man umsonst.
3. meine beste eigenschaft ist die, dass ich mich für niemanden mehr verbiege und gelernt habe, damit umzugehen, von anderen deshalb als egoistisch und eingebildet abgestempelt zu werden.
4. man kann grundlegendes ändern, um etwas zu erreichen. manchmal genügen aber auch ein paar details.
5. in ungefähr 10 jahren werde ich ein bisschen älter und - abgesehen von optischen abnutzungserscheinungen - hoffentlich noch genauso sein wie heute.
6. meine ungeduld macht mich verrückt.
7. was das wochenende angeht, heute abend freue ich mich auf ein paar experimente, morgen habe ich die bacardi club night und/oder saturday night fever geplant und sonntag möchte ich noch mal experimentieren!
via scrap-impulse
ich bin dann mal frühstücken und die wirtschaft ankurbeln
morgen habe ich urlaub, denn die beste freundin hat mir zum geburtstag einen gutschein für ein gemeinsames frühstück geschenkt, und der will in aller ruhe und gemütlichkeit eingelöst werden. solche gutscheine mag ich wirklich, nicht nur, weil mir speis und trank stets willkommen sind, sondern vor allem deshalb, weil damit zeit verbunden ist, die ich zusammen mit der/dem schenkenden verbringen kann
man hat mich für verrückt erklärt, als ich ankündigte, was ich mir schenken will und schenken werde. ich bin tausend tode gestorben, weil ich zunächst nicht wusste, ob ich das objekt der begierde überhaupt bekomme. es war aufregung total, als dann endlich das paket kam. voller vorfreude habe ich den karton in papier und schleifenband gewickelt, ungeduldig meinen geburtstag herbeigesehnt und erst an dessen abend, als ich mit meinen kindern und freunden beim feiern im pub saß, das geschenk geöffnet. und ich hätte zu gern gewusst, was sich die um uns herum sitzenden gäste wohl gedacht haben, als ich die puppe überglücklich grinsend an mich drückte.
darf ich vorstellen: kumiko, my eternal beauty child.
(klick macht BIG)