1. wo ist er denn nur, dieser golddukaten scheißende esel? ich könnte den mal leihweise brauchen.
2. ICH bin ganz einzigartig.
3. wenn es ruhig ist, höre ich das gitarrenspiel des nachbarn über mir.
4. käskuchen schmeckt am besten mit rosinen und mandelsplittern drin.
5. mein herz ist randvoll mit liebe, die niemand haben will.
6. vor lauter kreativitätswahn herrscht das totale chaos im wohnzimmer.
7. was das wochenende angeht, heute abend freue ich mich auf extremcouching, morgen habe ich ein paar erledigungen im städtchen geplant und sonntag möchte ich meiner kamera wieder mal mehr aufmerksamkeit widmen!
wie immer gefangen bei scrap-impulse
… und ratter-ratter-nähmaschine. ergebnisse gibt es demnächst hier zu sehen.
… ganz still und stumm.
mein männlein ist allerdings nicht die hagebutte, um die es im kinderlied geht, sondern ein pilz, den ich beim heutigen waldspaziergang entdeckt habe. und es trägt auch kein schwarzes käppelein auf dem kopf, sondern hat sich fürs projekt 52 mit dem ganz besonderen herz geschmückt.
da will man nur mal schnell den biomüll rausbringen und sieht sich gezwungen, vorher kamera und staubsauger zu bemühen, weil einen überraschend ein achtbeiniges monster besucht …

1. zu viel für den einen, kann für den anderen immer noch zu wenig sein.
2. es gibt tatsächlich leute, die sich erst übers heiße sommerwetter aufregen und dann meckern, weil es sintflutartig regnet.
3. man könnte wetten, dass der liter super bald für eins fünfzig angeboten wird.
4. eine gute fee, genau das die hätte ich jetzt gerne.
5. wenn ich endlich den inneren schweinehund überrumpeln könnte, ließen sich meine kreativen pläne recht schnell in die tat umsetzen.
6. ob die bissige fliege mit der hand oder einer zeitung erschlagen wird, im grunde ist das eigentlich egal.
7. was das wochenende angeht, heute abend freue ich mich auf dies, morgen habe ich das geplant und sonntag möchte ich jenes! das WE werde ich einfach auf mich zukommen lassen und das beste draus machen.
via scrap-impulse … schönes wochenende allerseits
DAS hat heute geburtstag, und ich find’s immer noch wunderschön
die frau anwältin hat mir dazu geraten, die möglichkeit eines aufschubs wegen zu kurzer reaktionszeit in anspruch zu nehmen. und weil ich denke, dass sie sich damit besser auskennt als ich, bin ich noch weitere drei wochen verheiratet. es gibt schlimmeres. beispielsweise, dass ich …
… inzwischen mit acht fotos fürs projekt 52 hinterherhänge.
… euch immer noch nicht alle fotos aus irland gezeigt habe.
… urlaubsreif bin. aber so was von.
“Richtig ist, dass die Kinder regelmäßig zusammenhängend 3 Wochen bei dem Antragsgegner verbringen.”
dann hab ich mich wohl verrechnet. wenn ich von den vierzehn tagen, die sich meine kids letztes jahr in den sommerferien nicht bei mir aufgehalten haben, die fünf tage abziehe, die sie während dieser zeit bei ihrer großmutter verbrachten, komme ich nämlich nur auf neun tage, und das ist nach adam riese nicht mal die hälfte von drei wochen. alle anderen urlaube beim antragsgegner waren übrigens noch kürzer. und das wort “regelmäßig”, das bei unwissenden durchaus den eindruck entstehen lassen könnte, es hätte sich um mehrmals jährlich stattfindende ereignisse gehandelt, was nicht der fall war, erscheint mir bewusst die tatsachen verzerrend eingesetzt, um den antragsgegner in ein besseres licht hinsichtlich der ausübung seiner väterlichen pflichten zu rücken. aber wahrscheinlich sehe ich das wieder mal ein bisschen zu eng und werde deshalb den mann, von dem ich nächste woche dienstag geschieden werde, nicht als lügner und seinen anwalt auch nicht als rechtsverdreher bezeichnen. da soll noch mal einer sagen, ich wäre ein böses mädchen.
(in dem schreiben der gegenseite stand übrigens noch mehr, was mich vom glauben abfallen ließe, wenn ich denn einen hätte. es wurden tatsachen unter den teppich gekehrt, zeitliche abläufe falsch und damit zu meinen ungunsten dargestellt und mir indirekt die schuld für dinge gegeben, für die der antragsgegner ganz allein die verantwortung trägt. und da bekomme ich tatsächlich lust, ein böses mädchen zu sein. stattdessen werde ich aber nur mit politisch korrekten worten das schreiben um die fehlenden tatsachen ergänzen, ein bisschen was in die richtige reihenfolge bringen und darauf hinweisen, dass erwachsene menschen, die im vollbesitz ihrer geistigen kräfte die falschen entscheidungen getroffen haben, mit den konsequenzen leben müssen, auch wenn diese unschön sind.)
1. bei dieser hitze klettern im büro die temperaturen auf über dreißig grad.
2. deshalb bleibe ich immer wieder an meinem sitzball kleben, und das finde ich gar nicht witzig.
3. meine fußnägel sind rot bemalt und renovierungsbedürftig, aber die tochter hat den nagellackentferner aufgebraucht, und ich muss erst mal nachschub besorgen.
4. gestern zum abendessen ist mir aufgefallen, dass es schon lange keinen wurstsalat mehr gab.
5. warum eigentlich nicht?
6. sich nicht über beißwütige fliegen und blutsaugende mücken aufregen ist eine gute idee.
7. was das wochenende angeht, heute abend freue ich mich auf beine hochlegen und seele baumeln lassen, morgen habe ich dies und das und jenes, aber nichts wirklich aufregendes geplant und sonntag möchte ich … erst mal schauen, was das wetter möchte!
wie immer via scrap-impulse
ich bin leider nicht eher dazu gekommen, euch zu erzählen, was mir letzten samstag bei lidl passiert ist. seit vielen jahren habe ich ein mal pro woche dort meinen großeinkauf getätigt und den kofferraum vollgepackt mit allem, was man so zum leben braucht, und nur das, was ich dort nicht erwerben konnte, wurde anderswo besorgt. dabei war es mir immer egal, ob ich an der kasse mit einem lächeln begrüßt und mit “schönes wochenende” verabschiedet wurde oder nicht, obwohl ich freundliches personal natürlich lieber mag als mürrisches. letzten samstag ist allerdings etwas passiert, was niemals nicht und unter überhaupt gar keinen umständen hätte passieren dürfen. bei lidl wurde irgendwann mal neben dem verkaufsraum ein separates “kämmerlein” angebaut, in dem zwei pfandrückgabeautomaten stehen. dummerweise leiden diese öfter an funktionsstörungen. mal ist hinten der behälter voll, mal klemmt vorn die papierrolle, irgendwas ist fast immer. letzten samstag waren bei meiner ankunft beide automaten außer betrieb, und es warteten davor bereits sieben menschlein auf deren wiederinbetriebnahme, teilweise beladen mit riesigen tüten voller leergut. normalerweise hätte ich mich dazugestellt und ein bisschen vor mich hin geschimpft, aber … draußen war es ohnehin schon ordentlich warm, und es kann sich bestimmt jeder vorstellen, welches klima trotz geöffneter tür drinnen herrschte. und das war noch nicht alles. mir schlug ein derart erbärmlicher gestank nach vergammelten getränkeresten entgegen, dass ich das luftholen am liebsten eingestellt hätte. all das zusammen ergab einen unzumutbaren zustand für jeden kunden und ganz besonders für diejenigen, die einen empfindlichem kreislauf ihr eigen nennen. ich habe also das erste mal, seit es diese automaten gibt, meine kiste mit insgesamt siebzehn flaschen durch den verkaufsraum geschoben, die benötigten waren eingesammelt und mich dann zur kasse begeben. ich legte alles aufs band, und als ich dran war, präsentierte ich der dort sitzenden dame meine flaschen mit dem hinweis, dass beide automaten nicht funktionierten. nun wäre es durchaus ok gewesen, hätte sie das leergut übellaunig in irgendeinen sack geschmissen. hat sie aber nicht. sie erwiderte, sie könne das nicht annehmen und ich solle es doch jetzt noch mal an den automaten probieren, obwohl durch ein unüberhörbar nerviges piepsen dem personal schon wieder eine fehlfunktion signalisiert wurde. ich wies die kassiererin darauf hin, ernetet aber erneut nur die pampige antwort, sie könne die flaschen nicht annehmen. leider war mein hirn zu diesem zeitpunkt bereits mittelprächtig ausgetrocknet, weshalb mir erst zu hause beim verstauen der lebensmittel einfiel, was ich in dem moment hätte tun sollen: alles auf dem band liegen lassen und mit leerem wagen und leeren flaschen dem laden den rücken kehren. was meinem hirn allerdings sofort klar war: ICH bin kundin und deshalb königin, und mir muss keineswegs gehuldigt, aber geholfen werden, wenn’s angebracht ist. und angebracht gewesen wäre diese hilfe auf jeden fall. aber weil lidl nicht der einzige laden ist, der waren des täglichen bedarfs anbietet, müsste er schon der letzte sein, damit ich ihn noch mal betrete.