wahrscheinlich kann ich kein gleichgewicht halten, weil ich zu viel um die ohren hab.
wahrscheinlich bin ich auch einfach nur zu verkrampft in sämtlichen mir bekannten und unbekannten muskeln, um mich geschmeidig dehnen und drehen zu können.
und sehr wahrscheinlich war es besser, den aufsteigenden lacher zu unterdrücken, als die yogalehrerin heute mit reichlich singsang in der stimme flötete: “kopfhaut, schädel und gehirn sind jetzt gaaaaanz entspannt.”
schon gut anderthalb wochen ist er her … der viehscheid in immenstadt. nun habe ich endlich mal die schnappschüsse gesichtet und ein paar für euch rausgesucht.
in immenstadt ist es so, dass die tiere zunächst mal mitten durchs städtchen getrieben werden. angeführt werden die herden von ihrer teils prächtig geschmückten kranzkuh - vorausgesetzt, es gab im sommer auf dem berg keine verluste zu beklagen.
der “rest” trabt mit wirklich ohrenbetäubendem getöse hinterher …

… zum viehmarktplatz, wo die besitzer bereits auf ihre tiere warten und die herden geschieden werden. daher auch viehscheid.
hier für meine weiblichen gäste noch ein kranzträger mit begleitung in lederhos …

… und für die herren a fesches maderl.

und zum schluss noch etwas, was ich am rande aufgeschnappt habe. da stand ein polizist neben mir und wurde von einem touristen gefragt, wo’s denn zum bierzelt geht. die antwort: “in die richtung. immer der scheiße nach.”

wenn sich am wochenende von den menschen, die man im adressbuch unter freunde gespeichert hat, gerade mal einer zu wort meldet und sich nach dem werten befinden und eventuell vorhandenen plänen erkundigt … soll man dann zum wiederholten mal über das allgemein vorherrschende schweigen nachdenken oder es bleiben lassen?
die kids haben für nächstes jahr ihr wunschurlaubsziel geäußert, und ich bin tatsächlich überrascht, dass eine zwölfjährige und ein vierzehnjähriger nach london möchten. vielleicht sollten sich die beiden zu weihnachten erst mal einen goldesel wünschen.
“… DIE Pop-Ikone der 80er …”
“… die größte Casting Tour, die es je gab …”
“… eine der erfolgreichsten Bands der Welt …”
man sollte werbepausen wirklich zum holen von getränken und/oder deren entsorgung auf dem stillen örtchen nutzen.
im www gefunden: “Wenn DAS die Lösung ist, dann will ich mein Problem zurück!”
kommt gut in die neue woche und seid lieb zueinander.
1. wenn ich könnte, würde ich sofort mit einem studium beginnen.
2. bergkäse ist zur zeit mein lieblingssnack.
3. mein leben wäre einfacher, wenn ich nicht so viel rechnen müsste.
4. müde und erschöpft, mit rotwein im bauch und angenehmen gedanken im kopf … das ist eine schöne art den tag zu beenden.
5. erste eindrücke von etwas oder jemandem sind fast immer bleibende eindrücke.
6. beim anblick meines eigenen blutes wird mir schlecht.
7. was das wochenende angeht, heute abend freue ich mich auf den beginn vom wochenende, morgen habe ich geburtstag feiern mit einer freundin geplant und sonntag möchte ich einfach mal abwarten!
der freitagsfüller wurde euch präsentiert von barbara und mir
jeder hat seine ganz spezielle macke. ich hab sogar mehrere, und eine davon heißt “vollmond”. den könnte ich ewigkeiten lang anstarren, und ich hab mich natürlich schon oft daran versucht, das kugelrunde ding im foto festzuhalten, heute das erste mal mit meiner “dicken”. eigentlich sind alle aufnahmen qualitativ schlecht geworden. eigentlich. denn obwohl es ihnen an schärfe fehlt, gefallen sie mir trotzdem außerordentlich gut. vor allem deshalb, weil ich gar nicht daran geglaubt hatte, dass überhaupt etwas halbwegs brauchbares mit erkennbaren details des mondes zustande kommt.
hier mal die daten:
2010-09-22, 20:04
canon EOS 1000D mit tamron AF 18-200 mm
brennweite 200 mm
blende F/6,4
belichtungszeit 1/400 sekunde
ISO 100
und nun die unvermeidbare frage an mitlesende fotoexperten: hätte ich noch was besser machen können oder ist hinsichtlich meiner ausrüstung die qualitätsgrenze ganz einfach erreicht?
hat man der menschheit heute was ins essen gerührt, das sie die verkehrsregeln im allgemeinen und die fähigkeit des autofahrens im speziellen vergessen ließ?
ich wieder mit meinem umweltbewusstein … letztes jahr wurde das workbook englisch per sammelbestellung vom lehrer organisiert. dieses jahr muss es jeder selbst kaufen. schlimmstenfalls fahren also achtunzwanzig leute extra los und bekommen nicht nur insgesamt achtundzwanzig bücher, sondern auch achtundzwanzig kassenzettel sowie achtundzwanzig plastiktüten. aber immerhin wurde rechtzeitig mitgeteilt, dass auch das workbook französisch selbst besorgt werden muss.
am donnerstag ist arthur guinness day. wenn im pub eine minute vor neunzehn uhr mit dem rest der welt angestoßen wird, werde ich mich allerdings auf der yogamatte befinden. setze ich meine prioritäten richtig?
heute einen kleinen, aber sehr feinen witz gehört, der ungefähr so geht:
das rotkäppchen ist im wald unterwegs und begegnet dem wolf.
dieser fragt das mädel: “was hast du denn im körbchen?”
“75 D”
man sollte ja meinen, nach drei teilen so weit abgehärtet zu sein, dass man beim vierten namens resident evil: afterlife nicht mehr vor schreck zusammenzuckt. weit gefehlt. ich bin auch diesmal wieder ein paar tode im kinosessel gestorben, obwohl immer vorhersehbar war, wann etwas zombiehaftes auftaucht, um sich den nächsten der wenigen noch lebenden zu holen. über die story brauchen wir uns nicht unterhalten. sie ist simpel, aber das gehört bei dem film so. viel wichtiger ist doch, wie milla jovovich alias projekt alice es wieder mal schafft, den klauen der hungrigen untoten zu entfliehen und der umbrella corporation, die schuld an dem globalen schlamassel ist, die party zu versauen. da wird der körper gnadenlos eingesetzt, geschossen, mit messern geworfen, mit macheten enthauptet. und das alles in drei-de plus sensationellen effekten plus perfekt passendem soundtrack.
ich war bin begeistert.
sechs von fünf EMIs.
1. zum frühstück muss es genug kaffee geben, alles andere ist nicht so wichtig.
2. mitunter lass ich fünfe gerade sein, und das ist auch gut so.
3. der letzte fehler, für den ich mich entschuldigen musste, war nichts tragisches und schnell aus der welt geschafft.
4. man muss nicht zu hause hocken bleiben bei diesem wetter. sonnenschein wird sowieso völlig überbewertet.
5. ich habe mich sehr geärgert über die ausbleibenden antworten auf meine SMS.
6. keine ahnung, wofür ich mich entscheiden würde, wenn ich jetzt spontan einen wunsch bei der guten fee äußern dürfte.
7. was das wochenende angeht, heute abend freue ich mich auf den geburtstag eines freundes, morgen habe ich einen ausflug geplant und sonntag möchte ich ins kino gehen!
via scrap-impulse
beim Nicht-schon-wieder-Montag-Tee von milf*rd schmeckt man das ahornsiruparoma am stärksten raus, obwohl dieses auf der zutatenliste als letztes und damit von der menge her am geringsten vertreten ist.
ich frage mich, was eigentlich so kompliziert daran ist, schulbücher in einheitlicher größe herzustellen. dann könnten vorhandene schutzumschläge nämlich mehrfach verwendet werden und man müsste nicht jedes jahr neue kaufen, obwohl eigentlich noch genügend zu hause wären. ich frage mich auch, warum lehrkräfte vorschreiben (dürfen), welche farbe die heftumschläge haben müssen, denn auch von denen hätte man eigentlich noch genügend brauchbare rumliegen, nur nicht in den gewünschten farben. so was verträgt sich erstens nicht mit meinem umweltbewusstsein und zweitens nicht mit meinem geldbeutel.
heute hatte ich meine erste yogastunde, durfte katze und kuh spielen und stand als baum sehr wackelig auf einem bein.
der typ, der mir heute an meiner lieblingsrechtsvorlinkskreuzung mit vollgas die vorfahrt genommen hat, ist sicher sehr traurig, dass ich noch an ihm vorbei kam und vor lauter schreck nicht auf sein nummernschild geachtet hab. jetzt krieg ich nämlich nicht raus, wer das war und kann mich demzufolge auch nicht bei ihm dafür bedanken, dass er mir nen vogel gezeigt hat.
neulich beim blauen F gelesen: “Es gibt Menschen, da hätten die Eltern ruhig verhüten können.”
auf dem bild des vorigen beitrags seht ihr ein kunstwerk. es ist eins der sorte, bei denen man sehr deutlich etwas erkennt, und es hat zusätzlich einen aussagekräftigen titel. so was gefällt mir. vor so etwas stehe ich mit kindlich verzücktem gesicht und sage dinge wie “ach, was sind das nur für süße öhrchen” und “schau mal, die kleine hat hinten flügel” und “toll, die rinde ist als rocksaum dran geblieben” und “will ich haben”. nun geht das aber auch ganz anders. da stehe ich vor einer skulptur oder einem gemälde, betrachte das, was der künstler angerichtet erschaffen hat und frage mich, was das sein soll. ich trete einen schritt zurück, vielleicht auch noch einen zweiten und hoffe, etwas zu erkennen. menschen, tiere, bäume, ein auto, wolken, werkzeug, berge, was auch immer. aber ich entdecke nichts dergleichen und auch sonst nichts, was sich mit dem farbspiel und den eingesetzten materialien assoziieren ließe, rücke wieder näher ran, diskutiere eventuell noch ein bisschen mit anderen besuchern, stelle dabei fest, dass diese ebenfalls ratlos sind und schaue schließlich auf das zettelchen, welches beim werk angebracht wurde.
“O.T.” - ohne titel steht dort. aha. ich weiß ja nicht, wie es euch in so einer situation geht, aber mir drängt sich dann jedesmal die frage auf, was sich der künstler dabei dachte. warum er keinen titel vergeben hat. ob ihm keiner eingefallen ist, weil er selber nicht weiß, was er da angerichtet erschaffen hat und deshalb der meinung ist, man könne es als kunst anbieten. und dann bin ich geneigt, selber mal etwas für die alljährliche ausstellung anzufertigen. etwas, das optisch aussagekräftig ist und einen titel hat, den es nicht mal bräuchte. eine idee hätte ich schon …