bei familie B. ist heute wieder nachwuchs eingezogen …
nachdem im rattenkäfig nur noch zwei mädels rumwuselten, von denen eine bereits gut zweieinhalb jahre alt ist, sind wir zum erlebniszoogeschäft gefahren und haben nach kleinen pelznasen ausschau gehalten. und was macht man, wenn dort drei dieser tierchen auf ihre adoption warten? man kann sich nicht entscheiden und nimmt sie alle mit. so einfach ist das
sie war noch nicht mal ausgewachsen, aber sie war krank, konnte nicht mehr richtig fressen, wurde immer dünner. knapp drei monate … mehr zeit hatten wir nicht mit ichi. schlaf gut, kleine pelznase.
wieder was dazugelernt: in japan sagt man nicht “gesundheit”, wenn jemand niest. man sagt gar nix. und es gibt - so wie überall auf der welt - für jeden tag eine datumsbezeichnung (kompliziert!!!), außer für den letzten des jahres. das ist nicht der einunddreißigste dezember, sondern einfach nur silvester. Ōmisoka.
ich hab vor ner weile beim auktionshaus alle kochbücher veräußert, die meisten nagelneu und unbenutzt. gekauft, in den schrank gestellt, nicht mal durchgeblättert. aber heute hab ich mir beim auktionshaus trotzdem wieder ein kochbuch gegönnt. drei mal dürft ihr raten …
schneeregen ist kein winter. ich will richtigen schnee. dicke fluffige flocken, die in meinen haaren hängen bleiben und mich streicheln und küssen und auf meiner haut den heldentod steben.
mir ist gänzlich unweihnachtlich zumute. das wird jedes jahr schlimmer, und ich weiß nicht, woran es liegt und deshalb auch nicht, was ich tun kann, um in stimmung zu kommen. hat jemand ne idee?
neulich beim blauen F gefunden: “Ich leb in meiner eigenen Welt. Das ist OK, man kennt mich dort.”
… leichtem schneefall, der den ganzen tag anhalten soll.
herzlich willkommen winter
wie schnell doch die woche vergangen ist. es ist schon wieder zeit für den freitagsfüller, wie immer von barbara entworfen und von mir vervollständigt, und wer mag, der darf sich den lückentext gern holen und ebenfalls mitmachen. euch allen ein feines wochenende
1. das problem ist sicher lösbar … irgendwann und irgendwie.
2. kartoffelbrei mache ich am liebsten selber.
3. wenn ich schlechte laune habe, sollte man es vermeiden, mehr als ein mal nach dem grund zu fragen.
4. die japanischen zahlen und uhrzeiten sind wirklich kniffelig, aber ich werde tapfer sein, fleißig lernen und durchhalten.
5. das echte adventsfeeling beginnt für mich keineahnungwann.
6. harry potter werde ich wahrscheinlich mit den kids im kino anschauen.
7. was das wochenende angeht, heute abend freue ich mich auf couch und buch, morgen habe ich entrümpeln geplant und sonntag möchte ich wie fast jede woche einfach auf mich zukommen lassen!
ohne viele worte …
mein lieblingsort befindet sich auf dem mariaberg, der höchsten erhebung kemptens. dort steht die mulzer föhre und unter ihr zwei bänke, die bei schönem wetter zum verweilen, entspannen, tagträumen einladen.
(klick macht BIG)

das projekt 52 ist bei mir nicht in vergessenheit geraten. oft fehlt die zeit, um mit der kamera auf motivfang zu gehen, und noch öfter stehe ich vor einem passenden motiv und frage mich, wie ich das herz mit aufs foto bringen soll. bei diesem thema ging es mir beispielsweise so. da spazierte ich durch die landschaft, sah wild tanzende mücken im nachmittäglichen sonnenlicht, halb vertrocknete schilfgürtel am ufer des weihers … und schließlich einen baum, schief gewachsen, mit abgebrochenen ästen, vom moos überwuchert, wild nature nach meinem geschmack.
1. es hört sich seltsam an, aber ich freue mich auf all das, was mich nächste woche im büro erwartet, vor allem auf etwas kleines, handliches, neues, hoffentlich überzeugend gutes.
2. die derzeitig herrschende stille in der hütte ist musik in meinen ohren.
3. ich bin dankbar für die wenigen, aber wirklich guten freunde, die ich habe.
4. es gibt dinge, von denen man glaubt, man könne sie nicht bewältigen, hätte keine ahnung davon, kein talent dafür, keine zeit. mit einer gesunden portion egoismus, vertrauen in die eigenen fähigkeiten und dem richtigen setzen von prioritäten ist aber fast alles zu schaffen. und darum heißt es: “sag niemals nie”.
5. ein regentag ist durchaus etwas schönes, wenn man die hütte nicht verlassen muss.
6. ich höre stimmen in meinem kopf … das kann ruhig jeder über mich wissen.
7. was das wochenende angeht, heute abend freue ich mich auf das buch “ein amerikaner in tokio”, morgen habe ich schuhe kaufen mit dem tochterkind geplant und sonntag möchte ich einfach mal auf mich zukommen lassen!
via srap-impulse
happy weekend euch allen
ich wollte nur ein bisschen aufräumen, und dabei ging sie zu bruche. die güldene kugel. aber wenigstens blieb der froschkönig unverletzt und kann weiterhin von mir geküsst werden.
die “kleine prinzessin” (so werde ich neuerdings genannt) lag heute nach feierabend ne halbe stunde bei den dentalfolterknechten auf dem elektrischen stuhl. zehn röntgenaufnahmen wurden von meinen beißerchen angefertigt, anschließend die zahnhalstaschentiefe jedes einzelnen genauestens analysiert. diagnose: fast alles gut. bei fünf zähnen ist eine regelmäßige beobachtung angebracht. keine löcher. und das rumstochern in meinem mund hat auch fast nicht weh getan.
meinem blog wurde von der nachbarschaft ein award verliehen. darauf gehe ich die nächsten tage noch näher ein.
mein yogakurs wird um einen kurs für fortgeschrittene erweitert. trotz chronischen zeitmangels werde ich mich dafür anmelden, denn sonst komme ich überhaupt nicht mehr dazu, etwas fürs körperliche wohlbefinden zu tun.
mit japanisch geht es gut vorwärts, auch wenn mir das umdenken in die etwas eigenwillige satzstruktur immer noch probleme bereitet. man bräuchte halt jemanden, mit dem man regelmäßig in dieser sprache kommunizieren kann.
neulich beim blauen F gefunden: “Wenn dir das Leben Steine in den Weg legt, heb sie auf und wirf sie auf Leute, die dich nerven.”
sayonara (betonung bitte auf dem langgezogenen “o”, und das “r” wird weder wie ein ”r” noch wie ein “l” gesprochen, sondern genau dazwischen. und das üben wir jetzt, bis es alle können.)