Archiv für die Kategorie 'gelebt'

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von hinterstein nach schattwald …

… und zwar zu fuß. vor zwei wochen habe ich diesen “kleinen ausflug” mit meinen kids unternommen. wir starteten kurz nach neun auf dem parkplatz hinterstein, marschierten steil bergauf zur willersalpe und nach einer brotzeitpause weiter zum zirleseck und einem berg namens ponten. bis rauf auf den gipfel sind wir nicht, und auch den nachbarberg bschiesser haben wir nicht erklettert, denn bis dahin hatten wir schon etwa eintausenddreihundert höhenmeter bewältigt und waren ganz schön fertig. der weg über den bschiesser runter nach hinterstein soll außerdem nicht ganz einfach sein, und ich habe sehr viel respekt vor den bergen und bin nicht ganz schwindelfrei, sodass der anblick des weges gereicht hat für die entscheidung, die schotterpiste zwischen den bergen runter zu rutschen, auf der stuibensennalpe noch mal brotzeit zu machen und dann nach schattwald zu laufen. von dort ging’s schließlich per bus zurück nach hinterstein.
eine beeindruckend schöne tour war das, und natürlich habe ich auch ein paar fotos gemacht. allerdings sind es zu viele, um sie alle hier hochzuladen. bei flickr habe ich ein album erstellt, in dem ihr sie euch anschauen könnt.

Geschrieben von emily am 31. August 2011 | Abgelegt unter gelebt, geknipst | Keine Kommentare

residenz rattus

lang lang ist’s her … da hatte ich angkündigt, euch bei gelegentheit mal die residenz meiner nagetiere zu zeigen. ist leider in vergessenheit geraten, aber also ich heute mit dem käfiggroßreinigungskampf beschäftigt war, ist es mir wieder eingefallen.
auf dem ersten foto seht ihr das häuschen, das eigentlich eine vogelvoliere ist, in seiner vollen größe. für den oberen abschluss gibt es zwei varianten: gitter oder dach. da die kleinen nager auch gerne kopfüber hangeln und dabei schon mal abstürzen, habe ich mich fürs dach entschieden. sieht für mein optisches empfinden auch schöner aus.

 

hier noch mal die obere hälfte mit zwei schlafgelegenheiten in haus und kugel …

… und die untere hälfte mit haus, hängematte, futterecke und “stillem örtchen”, das leider nur selten genutzt wird.

(über die reinigung der residenz möchte ich mich nur dahingehend äußern, dass diese zwischen zwei und drei stunden in anspruch nimmt.)

Geschrieben von emily am 4. August 2011 | Abgelegt unter gelebt, geknipst | 2 Kommentare

auszeit

urlaub … drei wochen … ich bin zuversichtlich, dass ich in dieser zeit hier in emilys welt endlich wieder mehr als projektfotos zustande bringe ;-)
und auch in der real existierenden welt werden hoffentlich ein paar sachen bewältigt, die schon lange auf erledigung warten. wie beispielsweise der heimische büroschrank, der unüberhörbar laut nach entrümpelung und reinigung schreit. er soll heute komplett ausgeräumt und nach gründlichem putzen so eingeräumt werden, dass alles übersichtlich und sofort auffindbar ist. ich bin dann erst mal beschäftigt …

Geschrieben von emily am 30. Juli 2011 | Abgelegt unter gelebt | 1 Kommentar

JA zum NEIN

es war nicht nur ein sonniger sonntag, sondern es fand zudem auch noch der laufsporttag im städtchen statt, durch den viele straßen gesperrt und mehrere wahllokale nur schlecht zugänglich waren. trotzdem lag die wahlbeteiligung beim gestrigen bürgerentscheid mit siebenunddreißig prozent wesentlich höher als ich gedacht hatte. und das ergebnis: vierundsiebzig komma fünf prozent nein-stimmen. den plänen des stadtrates wurde damit eine klare absage erteilt, und es wird keine tiefgarage unterm hildegardplatz geben. nun bleibt nur zu hoffen, dass sich die damen und herren davon überzeugen lassen, die gestaltung des platzes noch mal zu überdenken, auch wenn der kahlschlag bereits beschlossene sache ist …

Geschrieben von emily am 11. April 2011 | Abgelegt unter gelebt | 2 Kommentare

jeder nur ein kreuz …

am sonntag sind die kemptner zu einem bürgerentscheid eingeladen. es geht um ein thema, das seit wochen die gemüter erhitzt und die menschen in zwei lager spaltet. und es geht dabei um nichts weiter als eine tiefgarage. der platz vor der basilika st. lorenz, dem wahrzeichen der stadt, soll nämlich neu gestaltet werden. dabei fallen parkplätze weg, die unsere politischen vertreter deshalb gerne eine etage nach unten verlagern wollen. aber was passiert, wenn man dort - was sehr wahrscheinlich ist - auf spuren aus der römerzeit stößt und den bau stoppen muss? was passiert, wenn das gotteshaus trotz anders lautender prognosen doch in seiner substanz geschädigt wird? braucht die stadt an dieser stelle überhaupt eine vier komma vier millionen euro teure tiefgarage, wenn weniger als fünf fußminuten entfernt eine tiefgarage plus oberirdischem parkplatz für sechshundertsiebenundvierzig (in zahlen: 647) fahrzeuge vorhanden ist? dort besteht wohlgemerkt so gut wie nie ein mangel an freier fläche! und muss das volk wirklich dazu animiert werden, mit dem auto bis vor die ladentür zu fahren, wenn es öffentliche verkehrsmittel gibt, die einen direkt ins zentrum bringen und die gerade am wochenende so schlecht genutzt sind, dass es eigentlich schon an ein wunder grenzt, dass stadtrandgebiete überhaupt noch bedient werden? 
hildegardplatz ohne tiefgarage. das ist meine entscheidung und hoffentlich auch die von genügend anderen. und dass mir bitte jeder nur ein kreuz macht …

Geschrieben von emily am 8. April 2011 | Abgelegt unter gelebt | Keine Kommentare

das etwas andere abendprogramm

ein kleiner junge, der sich etwas tiefer in den finger geschnitten hat.
ein kleiner junge, der von der schaukel fiel und sich dabei ein stück seiner zunge abgebissen hat.
ein junger mann mit allem anschein nach mehrfach zerschnittenen fingern.
eine frau, die die treppe runtergefallen ist.
ein zweijähriges kind, das ebenfalls die treppe runtergefallen ist.
und mein männerkind, das sehr unsanft auf dem ellbogen gelandet war.

den gestrigen abend verbrachte ich teilweise in der notaufnahme, weil ich mir nicht sicher war, ob die knochen im arm des sohnes noch alle intakt sind. die röntgenaufnahmen waren ok, eine oberarmgipsschiene durfte der junge herr aber trotzdem mitnehmen. am freitag, wenn sie wieder weg ist, wissen wir mehr.
übrigens: als der sohn mir erzählte, was passiert ist, konnte ich mir nach dem ersten schreck ein grinsen nicht verkneifen. er ist nämlich beim geradeauslaufen einfach nur über seine eigenen füße gestolpert. mit skateboard wär das nicht passiert.

Geschrieben von emily am 6. April 2011 | Abgelegt unter gelebt | 2 Kommentare

wochen-ende

freitag: feierabend mittags halb zwölf * mit den kids essen gegangen * die weltschönste puppe ausgepackt * überraschungsbesuch von zwei freundinnen * sekt und sonne auf dem balkon

samstag: das übliche haushaltsgedöns * vorglühen * party bis früh um vier

sonntag: frisch gebackene semmeln und viel kaffee zum spätstück * aspirin * sonnenbad auf dem balkon * essen mit freunden * mühühüüüde

fazit: es gab schon schlechtere wochenenden ;-)

Geschrieben von emily am 3. April 2011 | Abgelegt unter gelebt | 2 Kommentare

sondersoll = sondermüll ???

“Aufgrund der rückwirkenden Mietveränderung wird ein Sondersoll … erhoben.”
so steht’s geschrieben im wirtschaftsplan der hausverwaltung, welcher mir neulich zugestellt wurde. und weil dieser posten noch nie dort aufgelistet war, obwohl die rückwirkende mietveränderung jedes jahr zustande kam, hab ich mich mit g**gle zum interview verabredet …

 

Geschrieben von emily am 30. März 2011 | Abgelegt unter gelebt | Keine Kommentare

durch die blume gesprochen

mitunter wünsche ich mir, das volk der deutschen hätte einen wesenszug der japaner abgekriegt und würde beim betreten der firma das privatleben weitestgehend draußen lassen.

Geschrieben von emily am 23. März 2011 | Abgelegt unter gelebt | 4 Kommentare

erleichtertes aufatmen …

… als ich wieder mal später als geplant aus dem büro marschierte, kurz vorm erreichen des autos mein handy klingelte und die nette junge dame sagte, dass alle aufgewacht sind.
meine rattenjungs wurden heute kastriert. als ich sie in der früh zur tierärztin brachte, war ich mir darüber im klaren, dass ich schlimmstenfalls keinen der kleinen racker lebend wiedersehe. aber es ist alles bestens verlaufen, wobei die OP selber ja auch nicht das problem war, sondern die narkose. sie haben sie gut verkraftet, wuselten nach der rückkehr in ihren käfig sogar schon darin herum, haben ein bisschen was gefressen und liegen jetzt schlummernd im häuschen.
ich bin verdammt froh … und erstaunt darüber, wie leicht meine jungs plötzlich sind ;-)

Geschrieben von emily am 1. März 2011 | Abgelegt unter gelebt | 5 Kommentare

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