Archiv für die Kategorie 'gefühlt'

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plötzlich und unerwartet …

… das liest man öfter in todesanzeigen. aber heute steht es auch hier, denn plötzlich und unerwartet ist im alter von gerade mal einem halben jahr einer meiner rattenjungs gestorben.
gute reise, kleiner kyū.

Geschrieben von emily am 20. Juni 2011 | Abgelegt unter gefühlt | Comments Off

ichi …

sie war noch nicht mal ausgewachsen, aber sie war krank, konnte nicht mehr richtig fressen, wurde immer dünner. knapp drei monate … mehr zeit hatten wir nicht mit ichi. schlaf gut, kleine pelznase.

Geschrieben von emily am 24. November 2010 | Abgelegt unter gefühlt | Comments Off

schlaf gut, kleine naoko

sie war krank und ihre zeit gekommen.
gestern abend gegen halb zwölf ist meine kleine naoko eingeschlafen.

Geschrieben von emily am 3. Juni 2010 | Abgelegt unter gefühlt | Comments Off

stell dir vor, es gäbe zwei welten, und du wärst durch einen fehler im system in der falschen gelandet.
was würdest du tun?

Geschrieben von emily am 20. März 2010 | Abgelegt unter gefühlt | 6 Kommentare

doppelter abschied

es ist unbeschreiblich schmerzhaft, wenn man im warteraum der tierarztpraxis sitzt mit menschen, deren hund ein bisschen hinkt oder die ihre kahlgeschorene und von der narkose noch leicht benommene katze abholen und weiß, dass man selber zwei leblose körper mit nach hause nehmen wird.
schlaft gut, yoshiko und mitsuko.

Geschrieben von emily am 26. Februar 2010 | Abgelegt unter gefühlt | 4 Kommentare

schlaf gut, kleine masako

es sah so aus, als würde alles wieder gut werden. masako lief zwar wackelig, doch sie fraß und trank, kletterte sogar aufs häuschen und erholte sich scheinbar. heute früh jedoch lag sie fast bewegungslos im käfig, und als ich sie heraus nahm, zeigte sie kaum eine reaktion. dafür war blut um ihre augen herum zu sehen, und da wusste ich, dass alles hoffen vergebens war. das einzige, was ich noch für sie tun konnte, war, sie mit ins büro zu nehmen und in der mittagspause zur tierärztin zu fahren.
masako ist heute mittag gegen zwölf in meinen händen eingeschlafen.

Geschrieben von emily am 19. Oktober 2009 | Abgelegt unter gefühlt | Comments Off

der letzte einer ganzen generation

ich sehe ihn vor mir mit seinem imkerhut auf dem kopf und der qualmenden und nach vanille riechenden pfeife im mund. ich war maximal ein dreikäsehoch und wollte die biene streicheln. als dankeschön, weil sie den honig für mich gemacht hatte. gestochen hat sie mich trotzdem, aber er nahm mich auf seinen schoß und hat den schmerzenden finger gekühlt, und alles war wieder gut.
ich sehe, wie er mich auf den kirschbaum gehoben und danach wieder von dort runtergeholt hat, weil mein bauch so voll war, dass ich mich nicht mehr bewegen konnte.
ich sehe, wie er die ruten der himbeer- und brombeerbüsche in der kleinen schlucht zur seite gedrückt hat, damit mich ihre dornen nicht verletzen. ich werde nie vergessen, dass er beim pflücken wirklich jedesmal die beeren gezählt hat, die in der alten milchkanne gelandet sind. und ich glaube, dass er sich kein einziges mal verzählt hat.
ich sehe, wie er noch vor sonnenaufgang mit mir durch die wiese gestapft ist, auf der der morgentau lag, und ich kann bei der erinnerung fast fühlen, wie sich danach ein heißes kribbeln in den füßen ausbreitete.
ich sehe die vielen bücher, die er gelesen hat bevor seine augen blind wurden.
ich sehe die werkstatt, in der er täglich stand und habe sehnsucht nach dem geruch von feuer und dem von schwerer hand geschmiedeten stahl.
und ich kann seine kratzige stimme hören, die in aller herrgottsfrüh rief: “aufstehen, frühstücken und dann geht’s in den wald. es riecht nach pilzen.”

am samstag ist mein großvater im stolzen alter von achtundachzig jahren verstorben. er hat mich viele jahre meines lebens begleitet, hat mich gelehrt, die kleinen dinge des lebens zu schätzen, hat mich behütet und geliebt, für mich auf sich selbst verzichtet.
er war der letzte dieser generation. es ist kein einziger mehr von ihnen übrig und ich wünsche mir, dass der tod jetzt endlich weiterzieht und mir die menschen lässt, die ich liebe und noch ein bisschen an meiner seite behalten möchte.

gute reise, großpapa.

Geschrieben von emily am 7. September 2009 | Abgelegt unter gefühlt | Comments Off

(*)

und plötzlich ist nichts mehr da, außer der schmerz, der sich anfühlt, als hätte jemand seine hand in mich gestoßen und mein herz herausgerissen. und mit der anderen hand drückt er meine kehle zu.

heute comments off.
und bitte keine mails mit fragen, denn ich könnte sie nicht beantworten.
danke.

Geschrieben von emily am 6. Juli 2009 | Abgelegt unter gefühlt | Comments Off

da fehlen selbst mir …

… fast die worte. aber nur fast.
DANKE mädels + andi. was für eine schöne überraschung. und ganz ehrlich: darüber freue mich mehr als über ein riesiges geschenk, denn das habt ihr mit ganz viel liebe gemacht :)

mein_vierzigster.jpg

Geschrieben von emily am 1. April 2009 | Abgelegt unter gefühlt | 12 Kommentare

sieben jahre

stille heute. kein radio. kein fernseher.

11-09-2008.jpg

Geschrieben von emily am 11. September 2008 | Abgelegt unter gefühlt | Comments Off

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