Archiv für die Kategorie 'gefühlt'

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hallo welt

“man muss im leben immer einmal mehr aufstehen, als hinfallen.” das sagt sich so leicht, wenn man aufrecht steht und alles gut ist.
so viel ist in den letzten tagen und wochen passiert, was an meiner aus optimismus gebauten grundmauer gehämmert hat. sie ist einsturzgefährdet, denn es sind jede menge löcher drin. die muss ich stopfen. ich versuch’s mit ein paar schönen gedanken.
sonne * vogelgezwitscher * schokoeis zum frühstück * der duft von kaffee * bunte blumen vorm haus * liebe …

Geschrieben von emily am 4. Mai 2008 | Abgelegt unter gefühlt | 8 Kommentare

du hast gekämpft bis zum schluss. so viele menschen haben versucht, dir mit allen zur verfügung stehenden mitteln zu helfen.
umsonst.
der tod hat dich mit sich genommen.
zurück bleibt eine lücke, die niemand zu füllen vermag.
danke, dass wir mit dir lachen und weinen, glücklich sein und streiten und einen teil unseres weges gehen durften.

Geschrieben von emily am 3. Mai 2008 | Abgelegt unter gefühlt | Comments Off

es ist wieder da …

… das gefühl, das mein flugzeug vom kurs abkommt. ich könnte gegensteuern, wenn ich den mut und die kraft dazu hätte. es fehlt aber beides. und ich weiß auch nicht, in welche richtung ich eigentlich fliegen soll, damit es besser wird. scheiß turbulenzen.

Geschrieben von emily am 24. April 2008 | Abgelegt unter gefühlt | 9 Kommentare

bei allem, was ich tue, versuche ich das beste zu geben. halbe sachen mag ich nämlich nicht. um so schlimmer ist es dann, wenn ich stunden- und tagelang etwas recherchiert, verglichen, geplant, verworfen, neu geplant und versucht habe, möglichst allen gerecht zu werden und dabei trotzdem das ziel zu erreichen … und am ende nichts vorwärts geht und mir entweder wenn und aber und vielleicht und vielleicht auch nicht um die ohren gehauen wird oder informationen ganz einfach mal vorenthalten werden. ist es wirklich so schwer, eine öffentliche und klare stellung zu beziehen? ich glaube nicht. aber noch weniger schwer ist es eben, mir in den arsch zu treten. genügend angriffsfläche ist ja vorhanden.

Geschrieben von emily am 11. April 2008 | Abgelegt unter gefühlt | 3 Kommentare

zafi

ein tränenreicher morgen. zafi ist heute nacht von uns gegangen. kalt und steif fand ich sie im käfig liegend. wir sind alle ziemlich fertig, denn der verlust tut einfach scheiße weh. nach nur drei tagen steht heute also das nächste begräbnis an.
schlaf gut, du kleine kuschelratte. heute nachmittag bekommst du neben ebola, luna und venus ein schönes plätzchen.

Geschrieben von emily am 21. Februar 2008 | Abgelegt unter gefühlt | 8 Kommentare

es gibt so tage …

… da braucht man ganz viel balsam für die seele. wenn an so einem tag abends um kurz vor sechs noch eine mail reinkommt mit worten wie “wollte Ihnen nur für die tolle Unterstützung danken” und “ich bin wirklich begeistert”, dann kann man endlich mal durchschnaufen, und das grau im kopf wird ein kleines bisschen heller.
wenn jetzt noch jemand die wolken wegschiebt, damit ich den vollmond heute nacht sehen kann, ist es schon fast wieder gut.

Geschrieben von emily am 20. Februar 2008 | Abgelegt unter gefühlt | 3 Kommentare

ebola

ihr kleines herz schlug immer langsamer und blieb schließlich stehen, während mir tränen über die wangen liefen. ebola ist heute nachmittag gegen viertel vor fünf in meinen händen liegend ins land der ewigen träume gezogen. schlaf gut, meine kleine pelznase.

ebola.jpg

Geschrieben von emily am 18. Februar 2008 | Abgelegt unter gefühlt | 11 Kommentare

*~*~*

zappelig
ungeduldig
nachdenklich
abwartend

vielleicht
vielleicht auch nicht
wahrscheinlich nicht
und dann?

Geschrieben von emily am 29. November 2007 | Abgelegt unter gefühlt | Comments Off

verschlüsselte nachricht

über die bescheidenen fetzen meiner träume, die morgens nach dem erwachen noch übrig sind, lohnt sich weiteres nachdenken meistens nicht. der traum der letzten nacht war anders. es sind nicht nur bruchstücke hängengeblieben. der ganze traum ist noch da. und er war leider einer der überhaupt nicht schönen sorte.
ein riesiger bär spukte blutrünstig durch meine nacht und löschte alles leben aus, das ihm dabei begegnete. panisch rannte ich vor ihm weg und flüchtete in ein haus. ich wähnte mich dort in sicherheit. doch das monstrum durchschlug mit seinen pranken die wand und baute sich in seiner ganzen größe und abscheulichkeit vor mir auf. an dieser stelle wurde ich wach, lag weinend im bett und habe mir gewünscht, dass jemand da ist, der mich mit den simplen worten es war doch nur ein traum beruhigt. dass es nicht nur ein traum war, weiß ich natürlich. es ist eine verschlüsselte nachricht meines unterbewusstseins.
was der bär zu bedeuten hat, können Sie bei interesse hier nachlesen.

Geschrieben von emily am 23. November 2007 | Abgelegt unter gelebt, gefühlt | 9 Kommentare

wo licht ist …

ein schönes wochenende liegt hinter mir, doch es wurde überschattet von einer furchtbaren nachricht.
es ist noch nicht so lange her, irgendwann im frühjahr war es, da zerbrach die beziehung einer meiner freundinnen. ihr partner verließ sie und das gemeinsame kind. ich konnte damals so gut nachempfinden, wie enttäuscht und verletzt sie ist. ich verstand die traurigen gedanken, die sich in ihren leeren blicken widerspiegelten. sie hat immer gehofft, dass er zu ihr zurückkommt. doch er wird nicht zurückkommen. er kann es nicht mehr, denn er ist tot. er wurde nur siebenunddreißig jahre jung. man vermutet herzversagen.

“die zukunft ist nicht wichtig, solange die gegenwart toll ist.”
brian h. warner

leben Sie in der gegenwart. malen Sie diese jeden tag in schillernd bunten farben und genau so, wie Sie Ihnen gefällt. denn morgen gibt es vielleicht schon keine zukunft mehr.

Geschrieben von emily am 26. August 2007 | Abgelegt unter gefühlt | 6 Kommentare

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