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alle starben. das problem war: sie blieben nicht tot.

man sollte ja meinen, nach drei teilen so weit abgehärtet zu sein, dass man beim vierten namens resident evil: afterlife nicht mehr vor schreck zusammenzuckt. weit gefehlt. ich bin auch diesmal wieder ein paar tode im kinosessel gestorben, obwohl immer vorhersehbar war, wann etwas zombiehaftes auftaucht, um sich den nächsten der wenigen noch lebenden zu holen. über die story brauchen wir uns nicht unterhalten. sie ist simpel, aber das gehört bei dem film so. viel wichtiger ist doch, wie milla jovovich alias projekt alice es wieder mal schafft, den klauen der hungrigen untoten zu entfliehen und der umbrella corporation, die schuld an dem globalen schlamassel ist, die party zu versauen. da wird der körper gnadenlos eingesetzt, geschossen, mit messern geworfen, mit macheten enthauptet. und das alles in drei-de plus sensationellen effekten plus perfekt passendem soundtrack.
ich war bin begeistert.
sechs von fünf EMIs.

Geschrieben von emily am 19. September 2010 | Abgelegt unter gesehen | Keine Kommentare

berechtigte frage

heute bei futurama …
leela zu alcazar, dem grashüpferähnlichen, männlichen wesen, welches seine gestalt den weiblichen aliens (fast) perfekt anpassen kann und fünf frauen heiraten wollte, damit seine fünf schlösser geputzt werden: “wenn du schon deine form verändern kannst, warum dann nicht auch an der stelle, die wirklich wichtig ist???” :mrgreen:

Geschrieben von emily am 15. März 2010 | Abgelegt unter gesehen | 3 Kommentare

auf nach pandora!!!

ich wäre gern noch eine runde mit dem adler geflogen, noch mal durch den nächtlichen urwald pandoras gestreift, noch mal in den bernsteinfarbenen augen der na’vi versunken.
es war kinoabend, der saal rammelvoll bis auf den letzten sessel. trotzdem herrschte eine ruhe, wie man sie nur selten im städtischen colosseum erlebt. wer AVATAR gesehen hat, wird das verstehen, denn bei diesem film, der an phantasie, farbgewalt und gefühl derzeit wohl nicht zu übertreffen ist, kann man nur den atem anhalten, gebannt und mucksmäuschenstill auf die leinwand schauen und mit der geschichte verschmelzen. schade, dass nach gut zweieinhalb stunden schon schluss war …
fünf von fünf EMIs.

Geschrieben von emily am 23. Januar 2010 | Abgelegt unter gesehen | 4 Kommentare

paranormal activity

nach dem gestrigen kinobesuch habe ich den verdacht, dass diejenigen, die bei der FSK für die altersfreigabe des films verantwortlich sind, paranormal activity gar nicht angeschaut haben. wahrscheinlich fiel ihre entscheidung für die 16 aufgrund solcher aussagen:

Minimalistischer Low-Budget-Horror-Thriller, der im Pseudo-Dokumentarstil von “Blair Witch Project” effektiv schleichendes Grauen heraufbeschwört.

Peli versteht es, mit einfachsten Mitteln und ohne aufwändige Effekte ein klassisches Haunted-House-Szenario voll strotzender Spannung zu entwerfen.

Wer “Paranormal Activity” gesehen hat, dürfte danach eine ganze Weile mit Licht schlafen wollen...

wenn ich als oberangsthase kein einziges mal erschrecke und weit davon entfernt bin, aufzuschreien oder meine hände vor psychischer anspannung in die armlehnen zu krallen, wenn ich stattdessen mit den restlichen sechs (!!!) gästen plaudernd im kino sitze, genüsslich eine cola durch meine speiseröhre fließen lasse und sogar in aller gemütlichkeit das stille örtchen aufsuche, wenn ich ein paar stunden später besser schlafe als in den nächten davor und heute bedenkenlos in den gruftig beleuchteten keller steige, dann kann der film nicht gut gewesen sein, und das ist jetzt noch sehr schmeichelhaft ausgedrückt. denn genau genommen ist es der schlechteste, den ich jemals gesehen habe. daran können auch die überschwänglich positiven kritiken und die fernsehberichte mit randvoll gefüllten kinosälen und panisch dreinblickendem publikum nichts ändern. der film ist schei*e hoch unendlich und bekommt deshalb keinen einzigen der begehrten EMIs.
und falls mir jemand erklären kann, warum herr der ringe mit gemetzel, mord und totschlag und abgetrennten als wurfgeschosse dienenden köpfen die altersfreigabe 12 bekommen hat … ich bin sehr dankbar für jeden dem verständnis zuträglichen hinweis.

Geschrieben von emily am 2. Dezember 2009 | Abgelegt unter gesehen | 4 Kommentare

wenn die sonne uns in die suppe spuckt

und dann verlässt man das kino und fragt sich, was wohl als nächstes kommt. zumindest ich habe mir diese frage gestellt, nachdem ich heute gesehen habe, wie im jahre 2012 die welt aus den fugen gerät.
der film ist nach dem üblichen muster gestrickt. eine gescheiterte beziehung, natürlich sind kinder im spiel, doch dann nimmt die globale katastrophe ihren lauf, und weil die erde risse bekommt, werden die risse zwischen den menschen gekittet. dem schönheitschirurgen gelingt es auf wundersame weise, ein flugzeug an vom vulkan ausgespuckten brocken und herumfliegenden hochhauselementen vorbei zu manövrieren. der selbstsüchtige russe rettet seine kinder gerade noch rechtzeitig, bevor er in die tiefe stürzt. der arrogante oberfehlshaber schaut ziemlich dumm aus der wäsche, als der kleine geologe das wort an die präsidenten der nicht mehr vorhandenen länder richtet und deren zustimmung für sein vorhaben erhält. und natürlich gibt es auch die szene, die auf gar keinen fall fehlen darf - die szene, bei der ich mir dachte die arche knallt gleich gegen den mount everest, und du dämlicher dreibeiner küsst in aller seelenruhe deine exfrau. jetzt sieh aber zu, dass du dieses verfickte hydraulikproblem lösen kannst, sonst wird das nix mit dem versöhnungssex!!!
der film ist nach dem üblichen muster gestrickt. das sagte ich bereits. man weiß genau, was einen erwartet und wie die geschichte verlaufen wird. trotzdem hat der herr emmerich eine wahrhafte glanzleistung vollbracht, und damit kehre ich zurück zu den ersten beiden sätzen dieses beitrages, denn ich weiß echt nicht, womit er sein werk eigentlich noch toppen will. was kommt als nächstes?
fünf von fünf EMIs.

ps. meine kinder waren heute das erste mal bei einem erwachsenenfilm im kino, und sie fanden ihn “richtig geil”.

Geschrieben von emily am 28. November 2009 | Abgelegt unter gesehen | Keine Kommentare

watchmen - die wächter

“der film passt zu dir. der ist so skurril wie du.” das waren die worte meiner freundin, als wir aus dem kino kamen.
die zeit des kalten krieges. angst vor der auslöschung der menschheit durch die atomare bedrohung. rückblicke auf noch länger zurückliegende ereignisse, die die watchmen erlebt und geprägt haben. zwischenmenschliches. gefühlvolles. liebe. hass. gewalt. brutalität. blut. tod. schönes. tragisches. herzklopfen. schmerz.
ich weiß ehrlich gesagt nicht so recht, wie ich diesen film beschreiben, wem ich ihn überhaupt empfehlen kann. ob watchmen - die wächter wirklich skurril ist, liegt im auge des betrachters. ich empfand ihn als sehr beeindruckend. gewaltig, möchte ich fast schon sagen. wer einen reinen actionfilm mit spektakulärem finale erwartet, der wird ganz sicher sehr enttäuscht sein. so viel action gibt es in dem knapp zweidreiviertelstunden dauernden (fantasy?)streifen nämlich gar nicht. wer jedoch offen ist für außergewöhnliche cineastische produktionen, der sollte ihn sich unbedingt anschauen.
mehr wird nicht verraten. außer … es gibt ein happyend, aber es ist ganz anders, als man es erwartet. ich hatte es mir zumindest anders vorgestellt.
trotzdem oder vielleicht gerade deswegen: fünf von fünf EMIs.

Geschrieben von emily am 10. März 2009 | Abgelegt unter gesehen | 4 Kommentare

heute schon in den spiegel geschaut?

kinder, ich hätte mir vor ein paar minuten fast in die hose gemacht. da sitze ich so im wohnzimmer, matsche mit acryllack rum und lasse mich nebenbei von einer tausenprozentig sinnfreien TV-sendung berieseln. und da muss doch ausgerechnet guildo horn sagen, dass henry valentino (der sang zusammen mit uschi “im wagen vor mir”) irgendwie eklig ausgeschaut hat.
warum stopfe ich eigentlich keine DVD in den player? wäre doch eine echt gute alternative. mach ich jetzt mal …

Geschrieben von emily am 6. Januar 2009 | Abgelegt unter gesehen | 3 Kommentare

WALL-E … robots in love

wer - so wie ich - gedacht hat, die sache mit dem clownfisch wäre durch nichts und niemanden zu toppen, der wird eines besseren belehrt, wenn er sich WALL-E, die aktuelle produktion von pixar im kino anschaut. ich war am samstag einfach nur hin und weg und fasziniert und völlig verzaubert von der geschichte des kleinen und ziemlich ramponierten roboters, der sich ganz unsterblich in die schöne roboterdame eve verliebt. in meiner schier unerschöpflichen gefühlsduseligkeit musste ich am ende auch wieder ein paar tränen ganz schnell wegwischen, damit die kinder mich nicht für völlig bescheuert halten. erzählen werde ich natürlich nichts über den film, denn ich erteile hiermit allen, die ihn noch nicht gesehen haben, den befehl: ANSCHAUEN!!!
zum ersten mal seit menschengedenken verleihe ich zehn EMIs, obwohl es ja eigentlich immer nur fünf von den begehrten dingern gibt und mit viel glück vielleicht noch einen extra. dieser film hat einfach so viele verdient. amen.

Geschrieben von emily am 29. September 2008 | Abgelegt unter gesehen | 5 Kommentare

the dark knight

ich folgte heute einer einladung ins kino und habe mir den fledermausmann im kampf gegen den joker und andere fiese gestalten angeschaut. einfach geil. mehr gibt’s zu dem film nicht zu sagen. fünf von fünf EMIs.

Geschrieben von emily am 10. September 2008 | Abgelegt unter gesehen | 2 Kommentare

das wort zur nacht

und dann, wenn man es am wenigsten erwartet, kann es passieren, dass die welt wieder ins lot kommt.
meredith grey

Geschrieben von emily am 21. April 2008 | Abgelegt unter gehört, gesehen | 3 Kommentare

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